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Buchsortieranlage

Anfang der Woche hatte ich mit ein paar KollegInnen die Gelegenheit, die gerade im Aufbau befindliche Sortieranlage der Bücherhallen Hamburg anzusehen und mit meinem Handy ein paar Bilder zu machen. Die Anlage übernimmt nach Fertigstellung (Januar 2009) nicht nur die Sortierung der Medien innerhalb der Zentralbibliothek, sondern auch die Sortierung nach Zweigstellen. Das System macht schon aufgrund seiner Grösse ziemlichen Eindruck… Weitere Bilder von mir hier, die Seite der Bücherhallen Hamburg hier: Bautagebuch Sortieranlage

Man kann dann wohl davon aussgehen, dass der Einsatz der Anlage auch Auswirkungen auf vorhandene Arbeitsplätze hat. Christian hat sich letztes Jahr anlässlich  der Einweihung einer ähnlichen Anlage in der ULB Düsseldorf einige lesenswerte Gedanken zu diesem Thema gemacht: Menschenleere ULB Düsseldorf (man erkennt nicht sofort, dass sein Beitrag aus 4 Seiten besteht, hinter den jeweiligen Fussnoten folgen die anderen Seiten)

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

Ein Kommentar

  1. Schönen Dank für die Fotostrecke, ich kann es mir ja immer nur von außen angucken.

    Auch wenn mir die Vorteile einer solchen Anlage klar sind, schreckt mich doch seine Fließbandanmutung immer wieder ab. Und die Frage nach den Arbeitsplätzen hängt wie üblich im luftleeren Raum herum.

    Im verlinkten Artikel der ULB Düsseldorf fand ich einen schönen Satz, den ich nur unterstreichen kann: „Erst das Wissen um die Vielseitigkeit des Angebots einer modernen Bibliothek lässt Fragen entstehen.“

    Sobald man jemand ein Werkzeug richtig erklärt hat, wird er es immer öfters, immer intensiver benutzen. Das können bisher nur Menschen leisten – mir ist noch kein digitales Tutorial untergekommen, dass in mir das Licht der Erkenntnis so zünden konnte wie ein gut erklärender Mensch.

    Aber wie erklärt man das den notorischen Stellenstreichern?