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Google Book Search jetzt auch mit Zeitschriften

Google’s book search is no longer limited to just books – now, users can turn up magazine results when hunting through the electronic versions of dead trees. The company announced Tuesday that it had begun an initiative to add magazine archives in addition to current issues to its online collection, with full articles now showing up alongside search results for various keywords.

Das berichtet ars technica. Im Moment ist nur eine Auswahl des Magazinz New York und Popular Science vorhanden, aber wie man google kennt, wird da sicher sehr schnell mehr eingearbeitet werden. Die alten Ausgaben von Popular Science sind teilweise sehr interessant, allerdings ist die Suchfunktion für die Aufsatzsuche insgesamt noch nicht sehr komfortabel gelöst, wie auch im o.g. Artikel erwähnt. [via librarylink]

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

7 Kommentare

  1. google ist bestimmt die beste Weise, auf der man Internet suchen kann. Das ist die laufende gute NAchricht!

  2. Bleibt die Frage, ob man sich über diese Ausweitung freuen soll und was das für Bibliotheken in ferner Zukunft bedeutet …

  3. Ich schätze mal, die InternetbenutzerInnen freuen sich über das Angebot…

  4. ist es nicht ätzend, dass die substantiellen beiträge von archivalia hier immer wieder ignoriert werden (wenn ich sie nicht selbst einbringe)? wenn man den unter
    http://archiv.twoday.net/stories/5378692/
    angegebenen link anklickt, sieht man, dass erheblich mehr als die genannten zwei magazine zugänglich sind!

  5. Es sollen noch hunderte in den nächsten Monaten hinzukommen – ich stehe dem mit gemischten Gefühlen gegenüber. :-/

  6. …Auch Norbert Rüdel (Leiter Presse und Kommunikation beim Verband deutscher Zeitschriftenverleger) geht es nicht anders: „So verführerisch der Convenience-Gedanke einer übergreifenden Datenbank auch sei: Jede Zentralisierung führe häufig zu einer Marktmacht, die die Gefahr des Missbrauchs in sich berge“

    sogar aktuelle Magazinausgaben sollen zukünftig eingescannt werden! – ist das denn noch rechtlich und moralisch vertretbar?

  7. Ich kann da nichts Schlimmes erkennen. Wenn Google das macht, dann hat es die Zustimmung der Rechteinhaber. Und was soll unmoralisch sein, Wissen zu verbreiten. Wenn durch Open Access die Buchverkäufe nachweislich steigen, profitieren doch alle.