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Neue Bezeichnung „audience development officers“

Lambert plädierte schon vorletztes Jahr für eine neue, weitere Berufsbezeichnung für BibliothekarInnen, Librarians as Community Technology Stewards, nötig geworden auf Grund der technischen Veränderung und neueun Anforderungen im Beruf.

Aus Schottland kommt jetzt ein anderer Vorschlag, nämlich „audience development officers“, der Telegraph berichtet in einem Artikel darüber. Natürlich gibt es auch dort eher tradionell eingestellte Leute:

Paul Godzik, Labour group leader on Edinburgh City Council, said the change of name seemed „quite unnecessary“, adding: „Librarians work in libraries, it’s quite simple.

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

3 Kommentare

  1. „Öffentlichkeits-Entwicklungs-Verwalter“ ein bisschen lang aber ganz hübsch.

    @edlef kannst du im netbib feedburner-feed über feedflare die kommentare mit anzeigen lassen? Wäre ganz nützlich beim mobilen surfen.

    Mari*us

  2. Ich gewinne zunehmend den Eindruck, dass englische Bezeichnungen dazu dienen sollen, sich von vornherein als kompetent darzustellen. Als wenn es daran hinge! So mancher Ladenschwengel nennt sich heute Sales Manager, verkauft aber auch nur Socken oder was weiß ich …
    Und warum überhaupt eine neue Bezeichnung? Ärzte zum Beispiel arbeiten heute auch nicht mehr so wie vor 100, 200 Jahren – leiten daraus aber nicht die Notwendigkeit ab, ihre Berufsbezeichnung zu ändern.

  3. @Rainer “audience development officers” müsste nun nicht exakt sein aber mal was schickes neues hätte was für mich. Ist aber sicherlich Geschmackssache.