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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Optimalere Unterbringung bringt Steigerung der Benutzung

Die Schwäbische Zeitung bringt einen Artikel über die Bibliothek am Bildungszentrum in Markdorf, die seit dem Umzug (offensichtlich eine Zusammenlegung von Schulbibliothek und ÖB) eine Steigerung der Benutzung verzeichnen kann:

Knapp zwei Jahre nach dem Umzug der Bibliothek am Bildungszentrum in das neue Gebäude ist die Zahl der Ausleihen um 100 Prozent gestiegen.

2 Kommentare

  1. Es tut mir leid, dass ich den „Oberlehrer“ heraushängen lassen muss: optimal kann man nicht steigern, das ist bereits quasi ein Superlativ!

  2. Unabhängig von „Zwiebelfisch“ – die Beispiele der Bibliotheken im ländlichen Raum, die durch eine Standortverlegung ins Schulgebäude ihre Ausleihzahlen furios steigern, sind doch mittlerweile an jeder Ecke zu finden, oder? Mein aktuelles Lieblingsbeispiel ist Pleystein – letzte Ausfahrt vor Tschechien 🙂 Die Gemeindebibliothek war bei 375 Ausleihen pro Jahr angelangt. Die Umzug in die Schule führte zu folgenden Zahlen: Nach 2 Jahren 6.500, nach 4 Jahren fast 15.000 Ausleihungen im Jahr 2008. Nicht schlecht bei nicht einmal 3.000 Einwohnern.
    Dass Kinder allein aus versicherungsrechtlichen Gründen während der Schulzeit das Schulgelände nicht verlassen dürfen, aber gerne in Freistunden und großen Pausen eine Bibliothek stürmen, ist zwar keine neue Erkenntnis, aber leider nicht mit der „lasset den Berg zum Propheten kommen“ Propaganda aka „Kooperationsvereinbarung Bibliothek und Schule“ unter einen Hut zu bringen. 🙁