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Twitter-Kritik von der Zielgruppe

Über einen Twitter-Eintrag bin ich auf einen Artikel in Der Westen aufmerksam gemacht worden, in dem über die Einführung von Twitter durch die TU Dortmund berichtet wird. Interessant sind die Kommentare, in denen Studierende das ziemlich drastisch kritisieren, weil die Twitter-Meldungen auf dem Handy Geld kosten. Hier eine Geschmacksprobe:

ausserdem reichen mir schon die ganzen anrufe auf handy, festnetz, sms und emails, skype nachrichten usw usw… viel infomüll und dadurch stress !!!

Was könnte man daraus lernen?
1. Mobile Dienste anbieten: ja, aber erstmal die Zielgruppenakzeptanz abchecken.
2. Denkt die Zielgruppe nur noch ans Handy? Schließlich kann Twitter ja auch per Browser abgefragt werden. – Wenn dem so wäre, würde das Handy so langsam das Leitmedium der Webdienste werden.
Vielleicht zu weit gegriffen. Dennoch aber interessante Fragestellungen …

Ein Kommentar

  1. Nun ja, die jungen Leute scheinen doch nicht so sehr netzaffin zu sein, wie immer alle behaupten … 😉
    Heute kam ja in der inetbib (die Mail ist wohl noch nicht im Archiv) der Hinweis darauf, dass man die Anzahl derjenigen aussuchen kann, denen man folgt.
    Alles also halb so schlimm.
    Lustig auch, dass viele Leute (speziell jüngere, aber nicht nur die) wohl gar nicht wissen, dass man ein Mobiltelefon auch mal ausschalten kann!
    Einen E-Mail-Client und auch den von Skype kann man schließen!
    🙂