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Neue Seiten, alte Seiten

Neue Seiten

Die TIB/UB Hannover hat einen neuen Webauftritt, realisiert mit dem CMS Typo3. Das kommt recht frisch rüber, auf den ersten Blick gefällt mir die fachspezifische Suche ganz gut, auch der Block mit den „weiterführenden Infos“ (hinter denen sich die Fachreferenten verbergen), gefällt.  Allerdings ist mir der Suchschlitz für den Katalog auf allen Seiten etwas zu prominent plaziert . An der Stelle hätte ich eher einen Suchschlitz für die Suche über die Webseiten erwartet.

Alte Seiten

Thomas Hapke hat aus Anlass des 30jährigen Bestehens der TUB-HH ein paar alte Screenshots vom Start unseres Webauftritts vor 15 Jahren in unser Weblog gestellt. Damals musste man schon ein bischen von Technik verstehen, um sich im Netz bewegen zu können (telnet, ftp, gopher…), ausserdem wurde man auch nicht durch Bildchen oder Symbole abgelenkt.

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

7 Kommentare

  1. Mir gefällt’s nicht: viel zu voll. Die erste Seite ist doch eine Art Visitenkarte. Aber diese Seite versucht einen direkt zu allen Infos zu führen: möglichst viele Links. Als hätten die Angst gehabt, dass man Besuchern nicht zwei Klicks zumuten könnte.

  2. Ich finde die Homepage auch zu voll. Die Schriftgröße ist dafür angenehm. Leider sind ein paar grundlegende Dinge in Sachen Barrierefreiheit nicht berücksichtigt. So fehlt ein Alternativtext bei der Kopfgrafik und unsichtbaren Platzhalter-Grafiken erinnern eher ans Webdesign der 90er. Die Schnellsuche auf allen Seiten im Katalog finde ich grundsätzlich gut. Wir in Bielefeld haben auch so eine Suchmöglichkeit auf jeder Seite – allerdings kann man auswählen, ob man im Katalog oder auf den Webseiten suchen möchte. Sehr gelungen finde ich z.B. die Seite „Standorte und Öffnungszeiten“. Die in Ansätzen personalisierbare fachspezifische Suche ist einige gute Idee.

  3. Die Seite ist absolut nicht zu voll. Die „zwei Klícks“ sind für viele Nutzer wirklich zu viel. Warum soll man es denen nicht leichter machen?

    Einzig die News hätte ich mir etwas prominenter (oder einfach nur etwas anders gestaltet?) gewünscht.

  4. @jge
    Zu voll – vielleicht. Darin sehe ich aber nicht das Hauptproblem; mich stört eher, dass das Design nicht der Tendenz zu Breitbildmonitoren (inzwischen auch bei Notebooks) Rechnung trägt. Tatsächlich lassen sich die Seiten am besten mit einem auf Hochformat gedrehten Monitor im Format 4:3 benutzen. Und eine Suchzeile zur Suche über die Webseiten hätte irgendwo oben rechts im Header-Bereich platziert werden müssen, dann wäre es nämlich egal, was und wieviel auf der Startseite steht.

  5. Mich schreckt die „interne Webseitensuche“ am Ende der Seite ab. Ich bin ja schließlich nicht „intern“. Da wünschte ich mir eine bessere Formulierung, z.B. „Suche über unsere Webseiten“. Ich empfinde die Seite auch als zu voll, die Erfahrung zeigt allerdings, daß Leser oder auf neudeutsch Kunden nicht geneigt sind, weiterführende Links auf einer Startseite auszuprobieren. Erstaunlich finde ich, daß es kein Angebot gibt, sich die Seiten auf Englisch anzeigen zu lassen, aber vielleicht ist das noch in Arbeit. Momentan ist jedenfalls kein englisches Fähnchen zu entdecken.

  6. @Owl
    Die englische Übersetzung folgt in Kürze.

  7. Ob die Startseite „zu voll“ sei war auch bibliotheksintern ein häufig diskutierter Aspekt des Relaunch. Ich neige eher der Vorstellung zu, daß Benutzer einfach möglichst viele (orientierende) Informationen auf einmal wollen, und daß ihnen dies zumindest wichtiger ist als der Anblick einer „aufgeräumten“ Startseite mit viel Weißfläche. Dem Hinweis auf das noch nicht wirklich runde News-Konzept stimme ich zu, in dem Bereich wird sich früher oder später auch noch etwas tun. Zur site-weiten Suche: Der Kritik am unglücklich gewählten Begriff stimme ich ebenfalls zu. Aber ich halte die Platzierung eine solche Suche im Seitenkopf für deutlich überbewertet, aus zwei Gründen: 1. Die meisten Benutzer verwenden für eine Suche nach spezifischeren Informationen aus/über ihre Bibliothek ohnehin die Websuchmaschine ihrer Wahl, und dieser Eindruck läßt sich auch recht gut durch Logfile-Analyse erhärten, und 2. ist es schließlich der Katalog, den man als Bibliothek featuren sollte! Ich finde es schon erstaunlich, wie verschämt viele Bibliotheken nach wie vor diese bei weitem arbeitsintensivste Online-Information verstecken. Und ich betrachte es als den gravierendsten Mangel des alten wie neuen TIB/UB-Webauftritts, das Katalog und Website nicht unter einer gemeinsamen Oberfläche, als ein einziges integriertes System dargestellt werden. Auf Neudeutsch: Da haben wir noch Verbesserungspotential! 😉
    Übrigens kam über Twitter schnell umfangreicher Feedback zum Relaunch zusammen, vgl. http://is.gd/JSxy