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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

„Jugendliche und Web 2.0“

ist Thema eines im März abgeschlossenen Projekts im Auftrag der Landesanstalt für Medien.
Bisher gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse (21 Seiten), die ausführliche Fassung ist für Sommer 2009 angekündigt (ganz modern in Buchform).
Wie zu vermuten war, ist Instant Messaging – also Chat – die häufigste Anwendung, 69 Prozent der 12- bis 24-jährigen nutzen sie mehrmal pro Woche. Lieblingsseiten sind SchülerVZ und YouTube. Informationen werden von Google und Wikipedia bezogen.
Kurios ist, dass Begriffe wie „Web 2.0“ oder „Social Web“ vielen offenbar nicht bekannt sind.
Für die genauere Untersuchung wurden die Teilnehmer in Handlungstypen geschubladet.
Eine kürzere Zusammenfassung bietet die Pressemitteilung, hier stehen allerdings die Risiken im Vordergrund.

Autor: FH

Frank Wiederhold ist als Diplom-Bibliothekar bei der Bezirksregierung Düsseldorf im Bereich Beratung und Förderung der öffentlichen Bibliotheken tätig. Er möchte mit Berichten aus den Randbereichen der Bibliothekswelt den Blick über den Tellerrand erweitern und aktuelle Themen aufgreifen. Seine Beiträge geben seine persönliche Meinung wieder und sind keine offizielle Stellungnahme seines Arbeitgebers.

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