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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Online-Bibliothek Heilbronn-Franken

Die Heilbronner Stimme berichtet über den Start des neuen Portals online-bibliothek-hn, das sich neun Bibliotheken teilen und welches derzeit 1.500 Medien enthält. Bei der Erstausstattung halfen regionale Sponsoren, in Zukunft wird das Angebot von den Kommunen finanziert. Mit dabei: Die Mediathek Neckarsulm

11 Kommentare

  1. Gibt es gute Gründe, die Mediathek NSU gesondert zu erwähnen und die anderen Mitglieder der „Onleihe Heilbronn-Franken“ nicht? 😉

    Ich bekomme das irgendwie nicht auf die Reihe, sind die Onleihe Angebote nicht in den OPAC integriert?

  2. Eventuell kommt die Integration in den OPAC noch, aber es ist ja noch nicht einmal im wissenschaftlichen Bibliotheksbereich Standard, dass die eBooks alle im Katalog nachgewiesen sind.

  3. Und warum nicht? Wer sucht denn in einem Katalog nach einem Medientyp? Ich suche immer Themen bezogen – mache ich was falsch? 🙁

  4. @Susanne Drauz
    Themenbezogen suchen ist natürlich nicht falsch, aber man möchte auch durchaus mal nach Medientypen suchen: nur Bücher, nur CDs, nur DVDs – kommt schon öfter mal vor 😉

  5. Nach meinen Erfahrungen in einer Universitätsbibliothek suchen Benutzer entweder nach konkreten Titeln oder thematisch. Weshalb auch in den mir bekannten Katalogen alle Medien nachgewiesen sind. Ich bin überrascht, dass ein solcher Nachweis im Opac nicht Standard sein soll.
    Ich habe vor allem mit PICA-Katalogen zu tun. In denen kann man zudem mit der erweiterten Suche auch nach einzelnen Medienarten suchen. Was in der Regel nur zur Eingrenzung genutzt wird.
    Eine Funktion, die leider überall fehlt, ist die Suche nach Farben: Verfasser unbekannt, Titel ungefähr bekannt … aber das Buch war blau!

  6. Klar will ich auch nach Medientypen suchen können, aber ich will doch keinen Medientypen-Katalog… – aber nachdem ich mir jetzt den Vortrag von Erfurt zum Thema zu Gemüte geführt habe http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2009/685/, scheint das doch irgendwie ein Problem zu sein.

    Nach meiner Erfahrung ist das mit der Farbe ohne eine Boole’sche Verknüpfung mit oder nicht brauchbar. Die roten Bücher, die ich suche, sind dann oft blau. Schrecklich

  7. Ich bin mehr an den Ausleih-Statistiken der Portale interessiert, darüber hört man leider viel zu wenig, wenn der „Einführungstrubel“ erst einmal abgeklungen ist.

  8. Das scheint mir ein großes Problem zu sein, wenn die Tageszeitung nur einmal am Tag ausgeliehen werden kann und solange ich den stinklangweiligen Roman nicht früher zurückgeben kann, liegt da wohl noch einiges im argen ;-(
    Da die meisten „Onleihen“ nicht direkt in den Katalog eingebunden sind, sondern wiederum nur aus dem Katalog des Providers abgerufen werden, ist die Statistik wahrscheinlich auch nur dort zu erheben. Ist aber nur eine Vermutung eines Laien…

  9. @Susanne Drauz:

    Ich erlaube mir (Disclaimer: aus Anbietersicht) ein paar Erläuterungen zu Ihren Punkten:

    1. Die Tageszeitungen der Onleihe (derzeit FAZ, SZ und Handelsblatt) können jeweils ein bzw. zwei Stunden (je nach Lizenz) genutzt werden, sodass pro Tag und Exemplar durchaus eine ganze Reihe an Bibliothekskunden den Titel digital nutzen können.

    2. Eine vorzeitige Rückgabe wäre technisch durchaus möglich, allerdings haben wir zugunsten einer Nutzung auf mobilen Endgeräten (MP3-Playern, ab Oktober E-Book-Readern) auf eine solche Option verzichtet. Sie müssten bei der vorzeitigen Rückgabe eines Titels ja nachweisen, den Inhalt auch vom MP3-Player / E-Book-Reader gelöscht zu haben, was wiederum technisch nur sehr aufwändig zu lösen wäre.

    3. Wir stellen jeder Onleihe-Bibliothek Metadaten ihrer digitalen Titel im MAB2-Format zur Verfügung, sodass ein Nachweis im OPAC für jede Bibliothek grundsätzlich möglich ist. Wenn Sie z.B. im OPAC der Stadtbibliothek Heilbronn (http://www.bibliotheken.bw-online.de/wwwopac-heilbronn/index.asp?link_home.x=24&link_home.y=9&stichwort=&stichtit=stich) nach „Eragon“ suchen, finden Sie unter den physisch vorhandenen Titeln auch die durch ein Maussymbol gekennzeichneten Onleihe-E-Books.

    Übrigens: Die Recherche direkt in der Onleihe bietet z.B. den Vorteil der Volltextsuche in E-Books und E-Papern. Auch ein „Stöbern“ im Kategorienbaum der Onleihe ist eine Möglichkeit, themenorientiert Inhalte zu finden.

    4. Was die Statistiken betrifft, haben Sie insofern recht, als die Ausleihstatistiken des eigenen Onleiheangebots der jeweiligen Bibliothek in der Tat webbasiert und nicht über die eigene Bibliothekssoftware zur Verfügung gestellt wird. Die Ausleihzahlen können jeweils in verschiedenen Formaten (Csv, Excel, PDF usw.) ausgegeben und weiterverarbeitet werden).

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian Hasiewicz, DiViBib GmbH

  10. Danke für die Erläuterungen

  11. Ist dieses Kindle Ding denn kein „mobiles Endgerät“? Ich entnehme dem Heise-Ticker, dass Amazon die „virtuelle Nacheile“ (na ja, eher „verbotene Eigenmacht“) ganz selbstverständlich im Repertoire hat – http://www.heise.de/newsticker/Amazon-loescht-gekaufte-Kindle-eBooks–/meldung/142186