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Der OPAC der Zukunft

Eine sehr schöne Präsentation mit dem Titel Der OPAC der Zukunft – Trends und Desiderate von Heidrun Wiesenmüllerenthält sehr viele negative und positive Beispiele:

  • Defizite heutiger OPACs und ihre Ursachen
  • Trends und Beispiele für zeitgemäße OPACs

Sehr empfehlenswert um schnell einen umfangreichen Überblick zu bekommen. [via Twitter E-LIB Bremen]

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

3 Kommentare

  1. Ja, da sind schöne Ideen drin. Ich war damals besonders angetan von dem Recommender von Bibtip http://www.bibtip.org/home_de.html. Die Integration in den OPAC ist das geringste Problem, aber der – zugegebenermaßen höchst ausgefeilte – Service kostet einen deutlich vierstelligen Betrag (im Jahr?) jedenfalls für den Start. Und damit hat sich dann die Idee für die meisten Bibliotheken erledigt.
    OAler an die Front… 🙂

  2. @Susanne Drauz

    Die Bibtip-Preispolitik ist in der Tat bemerkenswert. Besonders, wenn man bedenkt, dass es ein DFG-Projekt ist, dass nun kommerzialisiert wird.

    Ich habe übrigens vor Urzeiten das Bibtip-Team angeschrieben, wie es mit einer Open-Source-Version aussieht. Mir wurde zugesichert, meine Anregung bei der nächsten Projektbesprechung anzusprechen. Das war am 22. November 2007.

    Das Projektziel „dauerhafte Verbesserung der Informationsinfrastruktur wissenschaftlicher Bibliotheken in Deutschland“ ist durch solche eine Produktpolitik auf jeden Fall vorsätzlich verfehlt worden.

  3. Ja, das mit dem DFG Projekt geht mir auch runter wie ein Seeigel. Aber die Chance scheint vertan? Da zahle ich nun also für die Entwicklung via Steuergeld und dann noch für den Einsatz via Steuergeld? Ich verstehe nicht, warum die Verwertungsrechte für die Forschungsergebnisse nicht zumindest teilweise bei der DFG liegen? Die FAQs der DFG erwähnen das Thema noch nicht einmal… 🙁