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Hier noch einmal kurz vor der Wahl ein paar Linktipps von mir persönlich, aufmerksame LeserInnen werden wahrscheinlich ableiten können, welche Partei ich bei dieser Wahl bevorzuge…Andere netbib-MitarbeiterInnen werden evtl. andere Präferenzen haben.

Zunächst beschreibt Telepolis Die Mär von den „verlorenen Stimmen“

Wer die Piratenpartei wähle, so Guido Westerwelle, der müsse sich damit abfinden, dass seine Stimme „verloren“ sei. Eine durchaus unrichtige Behauptung. Denn trotz der Fünf-Prozent-Hürde, auf die der FDP-Chef offenbar anspielte, haben Stimmen für kleine Parteien in mehrerlei Hinsicht Einfluss.

Für die, die es noch nicht mitbekommen hatten: Frau Merkel war vor einer Woche in Hamburg und alle so: Yeaahh. Anscheinend hatten die BesucherInnen der Veranstaltung eine Menge Spaß, der Event war allerdings nicht von der Piratenpartei organisiert, es waren aber diverse Sympathisanten dabei.

Und zu guter Letzt noch einen Zusammenschnitt aus der Berichterstattung in den Medien, mit dem MrOpua erklärt, warum er die Piratenpartei wählen wird:

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

7 Kommentare

  1. Nun ja, mal sehen, was aus der Piratenpartei noch wird. Momentan finde ich sie zu einseitig und damit ist sie für mich definitiv noch nicht reif für den Bundestag (und nicht wählbar).
    Die Piratenpartei ist eine 1-Punkt-Partei, man muss schon ein bisschen breiter aufgestellt sein als sich nur auf Netzpolitik zu beschränken. Ich glaube, wir haben überwiegend schwerwiegendere Probleme zu lösen (womit ich eben nicht sagen will, dass Internetsperren etc. unwichtig sind).

  2. Liebe Nicht-piratenpartei-wählerin, niemand muss die Piraten wählen, aber dass sie sich nur auf 1 Punkt beschränken und der auch noch „Netzpolitik“ sei, ist schlichtweg falsch. Der verbindende Haupt-Punkt sind die Bürgerrechte, und dazu gehört heutzutage auch Netzpolitik. Bitte Wahlprogramm lesen!

  3. Was die Piraten von Bürgerrechten halten, zeigt sich mit der Veröffentlichung des Parteichefs in der Jungen Freiheit… dann kann der Wähler auch gleich das (rechte) Original nehmen.

    Abgesehen davon sind die weltfremden, sich mit ihren Forderungen im rechtsfreien Raum bewegenden Piraten mit 2 % glorreich gescheitert. Manchmal haben Wahlen ihr richtig gutes – resp. ist`s nett das Wahlen nicht wirklich etwas verändern…

  4. Das dumme Geschwätz vom rechtsfreien Raum wird durchs ständige Wiederholen weder wahrer noch sympathischer. Allke politischen Forderungen zielen darauf, das bestehende Recht zu verändern, von „rechtsfrei“ kann keine Rede sein.

  5. @Andreas P.: Recht verändern oder zum Verstoß gegen Recht aufrufen, was die Bewegung im rechtsfreien Raum impliziert sind Antonyme! Also in diesem Sinn: Wer lesen kann…

  6. @Frank: Wo wird zum Verstoß gegen Recht aufgerufen? Das ist reine Verleumdung. Von mir aus EOD.