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Zukunft der Mediennutzung, der Bibliotheken – und der Onleihe

Der Buchmarkt bringt ein Interview mit Thomas Karsch von DiViBib über veränderte Mediennutzung und die Zukunft der Bibliotheken. Er meint, der Anteil der elektronischen Ausleihe liege bei den beteiligten Bibliotheken bei etwa einem Viertel.

2 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Plieninger,

    vielen Dank für den Hinweis auf das Buchmarkt-Interview mit meinem Kollegen Thomas Karsch. Leider ist da im Interview etwas verwechselt worden: Die 25 Prozent bezogen sich als Schätzwert auf den Anteil an Ausleihen, die in öffentlichen Bibliotheken auf AV-Medien entfallen, also auf CDs, Hörbücher und DVDs – NICHT auf Downloads aus der Onleihe. Der Anteil an Bibliotheks-Downloads ist prozentual gesehen derzeit schon noch deutlich geringer – das kann ja auch gar nicht anders sein, wenn man bedenkt, dass von den 125 Mio. Medien in öffentlichen Bibliotheken nur ca. 0,4 Prozent bisher digitale Titel sind.

    Dafür erreichen viele Bibliotheken mittlerweile mit dem Onleihe-Anteil ihrer Bestände Ausleihumsätze, die mit denen ihrer physischen Bestände identisch sind.

    Wir bedauern die Verwechselung im genannten Interview, und ich hoffe, ich konnte den Sachverhalt hiermit klar stellen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian Hasiewicz, DiViBib GmbH

  2. Wurde schon der heutige (?) Zeitartikel erwähnt?

    http://www.zeit.de/digital/2009-10/ereader-bibliotheken