netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Ein Automat statt vier Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern

In der Stadtbibliothek Münster hat sich die RFID-Technologie aus verschiedenen Gründen bewährt. Zugänglichkeit, Zuverlässigkeit, Diskretion – das sind nur einige der Gründe, die ein Jahr nach Einführung der automatischen Verbuchung die Bibliothek ein positives Fazit ziehen läßt. Und den Stellenkürzungsvorgaben der Stadt ist ebenfalls Genüge getan. Ob man aber deshalb die automatische Verbuchung gleich als „Kollegen“ bezeichnen muss? [via Ibbenbürener Volkszeitung]

Ein Kommentar

  1. Die im oben verlinkten Artikel aufgelisteten Gründe für Diskretion entbehren nicht einer gewissen Komik: Scheidungs- oder Schuldenratgeber gilt es also zu verheimlichen.

    Gleichzeitig wird mit 7.500 automatenbasierten Ausleihen an EINEM (Spitzen-) Tag geprotzt. Welche von den ehemaligen Verbuchungskräften soll sich angesichts solcher Ausleihzahlen da noch jeden einzelnen ausgeliehenen Scheidungsratgeber gemerkt haben können?

    Oder haben die damaligen Bibliothekskräfte jeden dieser Ratsuchenden an den öffentlichen Pranger gestellt (a la „Tiiiinaaa, was kosten die Kondome?“)?

    Mysteriös …