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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Neuer Lernort für Schüler

Lüneburgs erste Schulbibliothek steht an der Stelle einer gescheiterten Öffentlichen Bibliothek. Offensichtlich war die im Sommer 2008 geschlossene Kreisbibliothek nicht in der Lage gewesen, etwas aus ihren Standortvorteilen zu machen. Ein veralteter Bestand und unregelmäßige Öffnungszeiten hätten zur Schließung geführt, hieß es bei der Einweihungsfeier der neuen Schulbibliothek, die in der Konzeption auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt wurde: Bibliothek als (Einzel- und Gruppen-)Lernraum, (Internet)Rechner, Beamer, gemütliche Sitzecken und einen eigenen Bereich für die Oberstufe. [via Hamburger Abendblatt]

Ein Kommentar

  1. Solche Nachrichten sind sehr bedauerlich.
    Mit den landesweiten Projekten ist es zumindest in NRW gelungen, die Kooperation zwischen Öffentlichen Bibliotheken und Schulen der verschiedenen Stufen zu intensivieren. In zahlreichen Städten wurden Kooperationsverträge geschlossen, die eine kontinuierliche Zusammenarbeit ermöglichen. In Dortmund gibt es einen Kooperations-Rahmenvertrag zwischen der StLB Dortmund und 180 Schulen.
    Führungen, Themenkisten, Schulungen, Einführungen in die Literaturrecherche, Facharbeitsbetreuung – aber auch die Beratung bei der Einrichtung von Schulbibliotheken oder Selbstlernzentren gehören zu der sehr ergiebigen Zusammenarbeit. Zudem füllen sich die Bibliotheken während der Öffnungszeiten mit Lerngruppen.