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Das große Löschen beim WDR

„80 bis 90 Prozent der Internetbeiträge“ müssten im Rahmen der Aktion von den Servern des größten ARD-Senders gelöscht werden

heißt es bei heise.de. Im Artikel wird auf einen Beitrag im WDR verwiesen (hoffentlich ist er noch nicht gelöscht, bis Sie ihn gelesen haben ;-)), in dem noch einmal anschaulich gemacht wird, um welche Inhalte es sich handelt. Und es wird auch klargemacht, was in einer ersten Löschwelle bereits verschwunden ist:

Bereits zum 31. Mai 2009 mussten viele Inhalte aus dem Online-Angebot entfernt werden: Ratgeberportale, Berechnungsprogramme und Branchenverzeichnisse, Spiele ohne Sendungsbezug und eine Reihe weiterer Inhalte sind seither im WDR-Internet verboten, ebenso wie in allen anderen öffentlich-rechtlichen Internetangeboten – und im Videotext, denn auch für die Teletexte gilt der Staatsvertrag.

Könnte doch auch die GEZ damit werben, oder? So nach dem Motto „Mit Ihren Gebühren finanzieren wir die gesellschaftliche Amnesie!“

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