netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Bibliothekarische An- und Aussichten

von unserer geschätzten Mitautorin, die aber auch z.B. bei beluga und anderswo bloggt, gibt es jetzt auch auf Annes eigenem Weblog A growing organism. Wir wünschen natürlich viel Spaß, viel Erfolg und einen regen Austausch!!

Im jüngsten Beitrag macht Anne sich Gedanken über das Thema Are libraries up for e-science?

I am particularly concerned about the lack of openness of our information systems, both in a technical and conceptual sense. If we don’t fix this, I don’t think that engaging in e-science is going to make much of a difference, let alone be a safeline for libraries who would otherwise just become the Starbucks with books

Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die Wissenschaftsgemeinde von BibliothekarInnen irgend etwas innovatives erwartet, solange uns nichts besseres einfällt als spannende Linksammlungen zusammen zu tragen, gerne auch in ViFas, eigentlich gemeinfreie Literatur zu leicht überhöhten Preisen an andere Bibliotheken zu verkaufen, Kataloge anzubieten, auf deren Einträge man nicht vernünftig verlinken kann und immer noch Webseiten aufzusetzen, auf denen bestenfalls „internetartige Zustände“ herrschen…

Die Bibliothek A-Z, Buchstabe „E“. Hatte eBooks oder eJournals erwartet. Der einzige Eintrag: Essensverbot. Ich liebe Bibliothekare!

[via libtwi]

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

Ein Kommentar

  1. Wenn mit ‚innovativ‘ einfacher benutzbar (d.h. mehr aus der Perspektive der Informationen suchenden als der der Anbietenden gedacht) und leichter vernetzbar gemeint ist, kann ich nur zustimmen. Derzeit gibt es viele Insellösungen, die wenig miteinander reden und die nicht immer konsequent an denjenigen orientiert sind, für die sie eigentlich gedacht sind.

    Bei der Erweiterung der ViFaPol um Kommunal- und Verwaltungswissenschaften werden wir versuchen, mithilfe von Interviews, Personas und Szenarien, Prototyping und Usability-Tests die NutzerInnen mehr ins Zentrum der Entwicklung zu rücken.

    Viel Grüße,
    Jens