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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Buchspender

Ist wohl etwas sehr frei übersetzt der deutsche Begriff für das System, das uns in einer Pressemitteilung vorgestellt wurde. Das System ist

Ein voll eingerichteter „Self-Service Kiosk“, an dem Kunden die Möglichkeit erhalten Medien auszuwählen, zu reservieren, auszuleihen, zurückzugeben, zu verlängern und Gebühren zu bezahlen.

mk LibDispenser

mk LibDispenser

Das Teil bietet in der Grundausstattung Platz für 910 Medien und ist erweiterbar. Es arbeitet mit RFID. Interessant ist ist, dass man die Medien anscheinend von Zu Hause aus „vorbestellen“ kann und dann an dem Automaten abholen kann.

Weitere Infos dazu auf der Produktseite des Herstellers.

In den USA, in Alameda ist so ein Gerät schon im Einsatz, allerdings habe ich weder Informationen auf der Homepage der Bibliothek Alameda noch im Weblog gefunden. Es ist nur der Hinweis auf den Standort des Automaten zu finden…

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

4 Kommentare

  1. …war doch schon auf dem Kongreß in Leipzig zu bewundern… 🙂

  2. ich war nur einen Tag in Leipzig und habe das Gerät nicht wahrgenommen…

  3. Ich finde das Ding gut. Mal sehen, wann das jemand auf einen Lastwagen hievt und als „Bücherbus“ durch die Lande fährt. – Ausserdem haben wir uns in der Bibliothek noch weitere Geschäftsmodelle überlegt: Warum sollen nicht andere Waren darüber verteilt werden? Kreuzung mit der DHL-Packstation? Hinzupacken von Automaten, wie man sie in einer Cafeteria mittlerweile antrifft? Beutel für Hundebesitzer? – Im Endausbau könnte das Ding dann die mangelhafte Infrastruktur eines ganzen Stadtteils ausgleichen, beispielsweise, dass jemand draufklopft und kratzt und sagt: „Es will mein Auto nicht aus der Tiefgarage holen“ …

  4. In Deutschland u.a. zu beziehen bei mk Sorting Systems aus Troisdorf, wie ich gerade dessen Katalog entnehme.