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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

3D im SLUB Katalog

Die Standorte der Bücher der SLUB Dresden werden seit kurzem auf einem 3D-Modell der Lesesäle angezeigt. Klickt man in der Titelaufnahme auf die Signator, öffnet sich ein Fenster das den Standort blinkend anzeigt. (Beispiel)

Das ist natürlich recht praktisch für so große Bibliotheken, bei uns würde sich das wahrscheinlich nicht lohnen (Kosten/Aufwand – Nutzen). Noch besser wäre es natürlich noch, wenn bei entliehenen Bücher nicht der „theoretische Standort“ gezeigt werden würde, sondern gleich die Möglichkeit zur Vorbestellung 😉 Ja, kleinliches Gemäkel, ich weiss, der Ausleihstatus steht ja schon bei der Exemplarinformation…

Die Bibliotheksbenutzer sind jedenfalls begeistert, wie die Kommentare im Weblog zeigen.

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

9 Kommentare

  1. Das Beispiel funktioniert nicht. Wie wäre „Scientific data ranking methods“ von Pavan, Manuela [Hrsg.].
    Außerdem funktioniert das natürlich nur für Medien, die nicht im Magazin stehen.
    Und zum Schluss eine Anmerkung: Andere Bibliotheken bieten eine Standortanzeige auch an – nur nicht gerade in 3D, sondern 2D (z.B. die Bibliothek des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften: http://www.mis.mpg.de/library/ads_webpac.shtml).

    • Das das Beispiel nicht funktionieren würde, habe ich mir natürlich fast gedacht. Ich konnte bloß nicht glauben, dass auch der Katalog keine vernünftigen URLs anbietet.
      @Marc: Danke für den Beispiellink für den Standort! Kann man auch ohne Besuch einer Informationskompetenzveranstaltung und ohne vertiefte Kenntnisse in die Verlinkung an einen persistenten URL kommen oder hat der Katalog auch nur rudimentäre Internetfunktionen wie das anscheinend für diverse deutsche Kataloge noch Stand der Technik ist? Vgl. GBV-Kataloge auf dem Weg ins Internet

  2. Leider ist der Beispiel-Link nicht stabil und leitet auf das Suchformular zurück. Hier mal ein funktionierender Link auf die 3D-Ansicht für Kokoschkins Reise – wenn denn das Buch nicht ausgeliehen wäre 😉 …

    http://194.95.145.119/3d/index.php?rvk=GN%208856

    Grüße,
    Marc

  3. Wo kämen wir Bibliothekarinnen hin, wenn’s so einfach wäre, einen Permalink aus LIBERO zu ziehen? Auf’s Abstellgleis natürlich. Hat halt nicht jeder VuFind 😉

    Hier der stabile Link für den Datensatz in OpenURL-Syntax (von einem …geprüften LIBERO-Bibliothekar)
    http://webopac.slub-dresden.de/libero/WebopacOpenURL.cls?ACTION=DISPLAY&sid=Libero:SLU&RSN=14391130

  4. @Kaethe Moss
    Danke! Aber wo bekomme ich den als durchschnittlich gebildeter Nutzer her, wenn ich die normale Titelanzeige sehe? Gibt es dort auch so hochgradig innovative Techniken wie den „Zitierlink“ im GVK?

  5. @Edlef
    Natürlich nicht built-in. Aber diese Diskussion führt gerade dazu, dass wir in unseren LIBERO-Opac jetzt vielleicht wirklich und endlich etwas hineinbasteln. Als Mangel der Standardoberfläche haben wir’s eigentlich schon länger ausgemacht.Von dem simplen und intuitiven Kopieren der URL aus der Adresszeile sind wir damit aber noch weit entfernt.

    Über den GBV-Zitierlink habe ich mich allerdings gefreut, würde den nicht so schlecht machen. Noch mehr habe ich mich darüber gefreut, dass auch der SWB jetzt einen analogen Link anzeigt. Und zwar nicht erst am Ende des Datensatzes, sondern gleich oben bei der PPN.

    • ich will den Link gar nicht schlecht machen, wir freuen uns auch täglich darüber! Noch toller wäre es, ihn in den lokalen System zu haben, aber man ist ja schon über Kleinigkeiten froh.
      Man kann im Netz ohne Zusatzausbildung auf fast alles verlinken, bloss auf auf Einträge in (vielen) Bibliothekskatalogen nicht… Wundert mich irgendwie, dass die „Informationswissenschaftler“ das schon jahrelang so hinnehmen…

  6. Funktioniert das eigentlich inzwischen auch auf iPads? Ist ja schließlich Flash. Mein letzter Stand der Dinge: http://gizmodo.com/5552078/poison-apple

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