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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

lib-web-cats braucht unsere Daten

Spätestens wenn eine Bibliothek sich mit dem Gedanken trägt, ein neues Ausleih-,  Erwerbungs- oder Katalogsystem einzuführen, drängt sich die Frage auf: Was machen denn die anderen?

Marshall Breeding hat hierfür vor einigen Jahren die Seite Library Technology Guides gegründet. Sein Anspruch ist, umfassende und objektive Informationen aus dem Bereich der Bibliotheksautomation zusammenzustellen. Die Auflistung von Softwareprodukten, Herstellern und aktuellen Trends soll sowohl Hilfestellung bei der Auswahl eines neuen Systems geben können aber genauso auch jedem Interessierten einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen geben.

Die Basis hierfür ist das Bibliotheksverzeichnis lib-web-cats (library web sites and catalogs). Neben den klassischen Angaben zu Ort, Art und Zugriff sammelt lib-web-cats  Angaben zu aktuell eingesetzter  Bibliothekssoftware und deren Vorgängern.

Eine Aufgabe, die ohne den Input der Bibliotheken nicht denkbar ist. Also: Please contribute library tech data to lib-web-cats.

bib-web-cats war wie so vieles ursprünglich auf Nordamerika fokussiert, wird aber inzwischen auch immer mehr von Bibliotheken aus anderen Regionen „entdeckt“. Es gibt auch schon einige Einträge aus deutschen wissenschaftlichen Bibliotheken, ganz aktuell zum Beispiel die SuUB Bremen.

Marshall Breeding

Marshall Breeding

I would like to have a comprehensive representation of German Academic libraries in lib-web-cats. It would be great if you could spread the word among your colleagues to register.

Das tun wir an dieser Stelle doch gern.
Die lib-web-cats-Nummer kann man übrigens auch in seinem Bibliotheksprofil auf LibraryThing hinterlegen.

2 Kommentare

  1. Wenngleich ich lib-web-cats für eine gute Sache halte, ist es doch umständlich in zig Systemen seine Daten mehrfach halten zu müssen, so dass hier und dort verschiedene Karteileichen entstehen. Daneben gibt es beispielsweise noch Lobid vom HBZ und vor allem das Sigelverzeichnis. Der Vorteil von Linked Data ist doch gerade, dass verschiedene Datenbestände zusammengeführt werden können – hier ist ein gutes Anwendungsbeispiel, wo Linked Data helfen kann.

  2. @Jakob
    Völlig richtig. Und dann gibt es auch noch das WorldCat Registry auf das nicht nur WorldCat.org zugreift, wenn man es nutzt, sondern auf zum Beispiel auch Zotero mit seinem Finden.