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Neues aus Schilda: GEMA will bei Kindergärten für Sankt-Martins-Lieder kassieren

Beim Lesen dieses Artikels bei „DERWESTEN“ platzt mir der Kragen. Erzieherinnen und Erzieher in über 36.000 Kindergärten werden durch einen Brief der GEMA verunsichert, ob sie jetzt Kopien der Martinslieder an die Kinder (und deren Eltern daheim) verteilen dürfen oder nicht. Unter Umständen will man natürlich abkassieren.

36.000 Briefe! Die GEMA muss ja reichlich Geld haben …

Die URL kam via Twitter.

5 Kommentare

  1. Also so langsam drehen die aber völlig ab. Sollte es wirklich so weit kommen, seh ich schon die nächste Petition vorliegen, die ich und viele andere sehr gerne unterstützen.

  2. Unglaublich … Da fehlen einem die Worte …

  3. Wie gierig und unverschämt muß man sein, um auf sowas darauf zu kommen? Sancta simplicitas!

  4. Gierig und unverschämt? Zeitgeist! Ich meinerseits sinniere heute abend über die Zeitungs-/Zeitschriftenverleger nach, die etwas gegen Kioske haben (das ist doch der klassische Mensch, der auf dem Ast sitzt und diesen absägt) und gegen „Zweitleser“ von Zeitungen und sich z.B. überlegen, wie sie die Leute in Familien dazu bekommen, mehrere Exemplare abzunehmen – weil ja auch mehrere die Zeitung lesen, logisch! Gesehen in „Irgend etwas ist ja immer – reloaded“.
    Ob das auch die Lösung für die Autoindustrie wäre? Zu einem „attraktiven Preis“ mehrere Autos an die Familie verkaufen, damit endlich die illegale Mehrfachnutzung des Autos aufhört. Sonst ist die freie Mobilität gefährdet, muss man sich doch einmal vorstellen!