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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Prestigeförderung contra kommunale Sparpolitik?

Das Neue Deutschland nimmt den Lagebericht des DBV zum Anlaß, über das Bibliothekswesen zu schreiben und konstruiert einen Gegensatz zwischen hoch geförderten wissenschaftlichen Spitzenbibliotheken und den zugrunde gesparten Öffentlichen Bibliotheken. Na ja, wenn man die Etatsperre der Bayerischen Staatsbibliothek letzthin bedenkt, dann kann man bezweifeln, dass es den wissenschaftlichen Spitzen so gut geht. Wie heißt es im Abstract (vielen Dank fürs Einpflegen!) des Lageberichtes?

Andererseits stagnieren in wissenschaftlichen Bibliotheken die Etats, und reichen in vielen kommunalen Bibliotheken die Mittel für die Grundausstattung nicht aus. Nur ein kleiner Prozentsatz errreicht die Mindestandards an Angebot und Ausstattung.

Ein Kommentar

  1. „Nur ein kleiner Prozentsatz errreicht die Mindestandards an Angebot und Ausstattung…“ – huch, was ist das für ein Satz? Den schreiben sonst Bibliothekare über Schulbibliotheken und schließen dann unmittelbar ihre Forderung an, aus diesem Grund die Förderung einzustellen. Hoffentlich fällt das niemandem auf, sonst könnte man auf böse „die Geister, die ich rief“ Gedanken kommen 😉