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eBooks weiter vorn

… kamen im Zeitraum vom 1. April bis zum 19. Mai [2011] auf 100 verkaufte Druckwerke 105 verkaufte Kindle Books. Berücksichtigt wurden bei dieser Berechnung ausschließlich kostenpflichtige Exemplare.

heise online beschreibt die Entwicklung in den USA: Amazon verkauft mehr digitale als gedruckte Bücher. Vor knapp einem Jahr wies uns Peter Nelke auf die Entwicklung beim Verkauf von Hardcover-Ausgaben hin, auch die heutige Information veranken wir Herrn Nelke!

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

4 Kommentare

  1. Und dann steht heute noch im Buchreport-Blog, dass die Amazonis demnächst epub unterstützen wollen
    http://www.buchreport.de/nachrichten/nachrichten_detail/datum/0/0/0/adieu-mobipocket.htm?no_cache=1&cHash=28aa1d62e6
    Solange aber im englischsprachigen Raum die Bestseller als eBooks erhältlich sind und hier im deutschsprachigen Raum unter den Bestsellern bei Amazon ein Klick auf eine Art „gefällt mir nicht“-Button angeboten wird, solange werden diese Zahlen zwar beeindruckend wirken, aber hier Uptopie bleiben. Den vor dem Erfolg des eBooks steht der Erfolg der Amazon-Kampagne: „Den Verlag informieren! Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.“

  2. Schwäbisch gehört, hat „Kindle“ immer noch etwas komisches (Kindle = Kindchen). – Aber das ist ja mit Netbib nicht anders: netbib = Nichtbibliothek … Man wird aber durch Heidegger getröstet, der ja gesagt hat: „Das Nichts nichtet nicht.“

  3. Dazu pass auch der Artikel „Das Zeitalter des gedruckten Buchs geht dem Ende entgegen“ von F. Rötzer in Telepolis.

  4. Schwäbisch gehört, hat “Kindle” immer noch etwas komisches (Kindle = Kindchen). – Aber das ist ja mit Netbib nicht anders: netbib = Nichtbibliothek … Man wird aber durch Heidegger getröstet, der ja gesagt hat: “Das Nichts nichtet nicht.”
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