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Internet für Arme und Reiche?

Wie man weiß, sind die Netzbetreiber nicht glücklich über Kunden, die z.B. ihre Flatrates bis zum Anschlag ausnutzen. Flatrates für Smartphones sind auch meist keine echten Flatrates, weil nach Erreichen einer bestimmten Datenmenge die Übertragungsgeschwindigkeit oft drastisch gedrosselt wird.

Damit die Netzbetreiber wenigsten ein bischen Geld verdienen, liebäugeln sie schon länger mit entsprechenden Abrechnungsmodellen. Wer also die Videos von YouTube z.B. in hoher Qualität genießen möchte, muß eben ein bischen mehr zahlen. Im Grundpreis für das „ganz normale Internet“ ist dann vielleicht z.B. nur noch Mail und das Betrachten von statischen Internetseiten ohne Bilder enthalten 😉

Man stelle sich nur vor: Die aufwendig gestalteten Multimediaanwendungen zur Schulung von Informationskompetenz könnten nur noch gegen eine geringe Gebühr in angemessener Qualität betrachtet werden!

Wer ein bischen Einblick in die Materie bekommen möchte, sollte sich das einfach zu verstehende Video von ePolitik zum Thema Netzneutralität einmal anschauen. [via Caschy]

Autor: Edlef Stabenau

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