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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Die Manager am Bücherregal

„Heute sind sie Spezialisten für das Ordnen und Beschaffen von Informationen“

Die Welt am Sonntag schreibt in Folge des Bibliothekartages über unseren Berufsstand und lässt BIB-Geschäftsführer Michael Reisser ausführlich zu Wort kommen. Unter anderem:

„Das Berufsbild des Bibliothekars ist seit jeher ausgesprochen nutzerorientiert“

3 Kommentare

  1. Der Artikel erscheint bis auf wenige Ausnahmen recht gruselig… Es beginnt mit dem völlig verfehlten Titel und end
    et mit der fast schon dümmlichen Behauptung: die einzige Innovation an Stadtbibliotheken, die sonst quasi nie innovativ wären, wäre die Onleihe. Überhaupt scheint nur innovativ was digital ist. Wahrscheinlich fehlt mir wieder das Verständnis dafür, dass ich reiner Kulturfolger bin und nicht Kultur- und Bildungsschaffender bzw. -förderer wie ich es immer dachte. Das nun ausgerechnet die neuen Bibliothekseinführungen angeführt werden als Zeichen der Modernität setzt dem ganzen die Krone auf. Ausgerechnet der Bereich, in dem wir Bibliotheksmitarbeiter und -mitarbeiterinnen am wenigsten Kompetenzen haben… Naja, ich meckere zu viel…

  2. „Die Fachhochschule Hannover hat seinen Studiengang für Bibliothekare vor Kurzem in „Informationsmanagement“ umgetauft.“

    Na, die Umstellung ist auch schon fast 10 Jahre her… 😉

    • … und das Umtaufen des Studiengangs verbessert noch lange nicht den Studieninhalt!
      Finde den Artikel auch recht merkwürdig und – mal wieder – nicht gerade werbe- und medienwirksam für die bibliothekarische Berufswelt.