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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Schon wieder ein Ranking!

Die ZBW lanciert die BibCharts, ein Ranking anhand der Aktivitäten von Bibliotheken bei Twitter und Facebook (hier die Überlegungen dazu). Können wir also gleich weitermachen mit der Anti-Ranking und -Statistik-Diskussion: Es ist ja gar nicht zu messen, ob und wie vielen Benutzern das Herz aufgeht ob den Bemühungen der Bibliothek, ihre gewohnten Kommunikationskanäle zu bedienen! 😉
Spass beiseite! Man könnte jetzt diskutieren, ob die richtigen Kennzahlen gewählt wurden, ob denn die Follower-Zahlen überhaupt aussagekräftig sind, ob es nicht eher ein Koeffizient aus Follower-Zahlen, Veröffentlichungs- und Reaktionsrate sein müßte. Ob man nicht Weblogs oder gar Wikis mit einbeziehen müßte und was ist mit dem Auskunftschat und den RSS-Feeds? Schlussendlich sind auch jene Bibliotheken nicht mit an Bord, die – wie die meine – gar nicht für die Bibliothek, sondern für die Trägerinstitution die Web 2.0-Dienste und die Kommunikation betreiben.
Wie alles andere: Es ist ein Ranking, es gibt ein Bild, man kann vergleichen und Überlegungen anstellen, wie man es selbst umsetzen könnte und ob der Aufwand sich lohnt. Nicht mehr und nicht weniger.

4 Kommentare

  1. Pingback: Infobib » Bibcharts der ZBW

  2. Aha, Facebook und Twitter. Und die Liste ist lückenhaft – sind das nur BIX Bibliotheken? Salzgitter bloggt seit Juli 09 (http://stadtbibliotheksalzgitter.wordpress.com/) und bietet über Meebo dort auch einen, wen auch nur wenig genutzten, Chat an.
    Warum twittern, wenn nur Bibliothekare folgen? Bietet FB wirklich einen gewünschten Nutzen? Sind wir morgen alle G+ ? Und ist es nicht auch sehr „social“, wenn per SMS an die Medienrückgabe erinnert wird?

    Die DBS will ja für 2011 auch hier eine Frage stellen nach Aktivitäten in diesem Bereich. Dieses Ranking ist eher eine Auswahl (Bib) mit Auswahl (Social Web) mit unvergleichbaren Zahlen (Masse).

  3. Das die Liste nur ein Start, unvollständig und von der ZBW nach Hinweis gerne ergänzt wird, steht im dazugehörigen und oben verlinkten Posting. Dort geht die Diskussion übrigens hoffentlich munter weiter.

  4. Pingback: Zu den BibCharts: Das Feedback auf das Feedback