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Gedenkbibliothek

Im Interview mit zwei Bürgerrechtlern über ihre Erfahrungen mit dem totalitären DDR-Staatssystem kommt auch die Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus / Stalinismus in Berlin zur Sprache (einer von beiden ist der Leiter dieser Spezialbibliothek).

5 Kommentare

  1. Schön – einen Blog hier zu zitieren, deren Chefredakteur fröhlich für die Junge Freiheit schrieb usw. usw. auf die anderen Autoren etc. gehe ich da mal gar nicht ein.

    Ich möchte auch dafür werben, dass „Bürgerrechtler“ endlich nicht mehr als feststehender Begriff für manche Oppositionelle der DDR gesehen wird, sondern im Sinne des Wortes. Dann kann man nämlich nur noch schwer erkennen, wo bei den beiden die Bürgerrechte geblieben sind, bezogen auf ihr Verständnis.

  2. Ja, die Quelle war und ist auch in meinen Augen fragwürdig. Ich habe aber zitiert. Das war die Quelle und damit gut.

  3. Diese Antwort gefällt mir sehr, denn sei zeigt exakt den Umgang viele Bibliothekarinnen und Bibliothekare mit kritischen Quellen: habs ja nur zitiert, nicht geschrieben… Danke 🙂

  4. Ich merke gerade, dass mir die Debatte mit Ihnen nicht gut tut und werde in Zukunft nicht mehr auf Ihre dogmatischen Einwürfe und Urteile eingehen, die für mich in der Tendenz stets auf Denkverbote hinauslaufen. – Mögen die netbib-Leser/innen das bitte im Hinterkopf behalten, wenn ich nicht weiter kommentiere. Es ist kein zustimmendes Schweigen.

  5. Woher diese Interpretation zur Tendenz in Richtung Denkverbote herkommt ist mir völlig unklar – diesen Vorwurf habe ich bisher noch nicht erhalten. Die Tendenz meiner Aussagen sind nicht Denkverbote, sondern geht dahin Informationen aus kritischen Quellen nicht unkommentiert zu verteilen – eben hier kommt die alltägliche Arbeit in Spiel: versuchen wir Informationen im Zusammenhang darzustellen oder verteilen wir Informationen einfach nur? Also letztlich die Frage: an welcher Stelle beginnt eine Bibliothek Bildungseinrichtung zu sein?