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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

BIS und patron-driven acquisition

Die neue Ausgabe von BIS // Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen (Jahrgang 4.Ausgabe Nr. 4,2011), dieses immer recht interessanten Magazins, ist online verfügbar. Dort ist auch eine kurze Notiz zur patron-driven acquisition (kundengesteuerten Erwerbung) zu finden, mich würden mal weitere Erfahrungen dazu interessieren.

Auf die Schnelle habe ich deutschsprachig nur Werbung für die Verlage, die deses Modell zur Zeit anbieten, gefunden, hier ist ein Artikel eines amerikanischen Kollegen What Patron-Driven Acquisition (PDA) Does and Doesn’t Mean: An FAQ « The Scholarly Kitchen. Ausserdem noch ein kurzes Statement zu dem Thema von Eric Steinhauer.

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

5 Kommentare

  1. Das Statement von Herrn Steinhauer war auf der Buchmesse, wo auch eine Podiumsdiskussion zum Thema stattfand. Ronald Kaiser hat das kurz dokumentiert und eine Tondatei der Diskussion mit eingebunden. Im neuesten fachbuch journal (3. Jg. Ausg. 6, Dez./Jan. 2012, S. 17-22) ist ein Artikel zu dieser Podiumsdiskussion zu finden.

  2. Die SLUB Dresden hat ihr PDA-Modell von Anfang mit unmoderiertem Zugriff auf rd. 200.000 E-Books konzipiert. Dies ganz bewusst, um für die hier in Rede stehenden überwiegend hochpreisigen Forschungsmonografien konsequent die reale Nachfrage als Treiberin der Erwerbung zu nutzen. Nach reichlich zwei Projektmonaten ist die Resonanz unverändert überwältigend hoch.
    Im nächsten BIS-Heft (2012/1, erscheint im März) gibt´s eine erste detaillierte Auswertung unserer Erfahrungen. Auch werden wir nach Möglichkeit den Hamburger Bibliothekartag nutzen, um über PDA in DD zu berichten.

    • Schönen Dank für die Information! Ich bin gespannt…
      @jplie: Danke für den Link, der Artikel ist tatsächlich ziemlich spannend! Schön ist natürlich die Aussicht

      „Auch die Fachreferenten werden durch den Paradigmenwechsel in dem Bereich nicht arbeitslos werden. Auswahl, Profildefinition und Bestandscontrolling werden in Zukunft besonders wichtige Aufgabenbereiche sein.“

      Das erinnert mich an die Aufgabenbereiche der FaMis, die sich ja auch durch RFID z.B. jetzt in Richtung „anspruchvollere Tätigkeiten“ geändert haben…

  3. Hallo,

    hier gibt es einen Werkstattbericht der UB Bielefeld, enthalten ist auch eine kurze Übersicht, wer im deutschsprachigen Raum PDA bislang praktisch umgesetzt hat. Noch ist es für eine Auswertung zu früh, wenn wir genug Daten haben, wird es sicher eine Publikation über unsere Erfahrungen geben.

    http://www.slideshare.net/Dirk_Pieper/patron-driven-acquisition-ub-bielefeld-10911907

  4. Pingback: Top-Ten Trends Wissenschaftlicher Bibliotheken | Service für One-Person Libraries