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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Wer weiß? Noch ein <ironie>sehr kritischer Artikel</ironie>

„Wer weiß: Vielleicht gelangt man künftig zur Erkenntnis, dass die Onleihe das Überleben der Bibliotheken erst ermöglicht hat.“

[via FAZ]

4 Kommentare

  1. Na ja, hier ist dann doch Nachsicht geboten, denn der Artikel ist ja aus Sicht der FAZ in eigener Sache: „Auch Zeitungen und Zeitschriften, von der F.A.Z. über die „Süddeutsche Zeitung“ bis zum „Spiegel“ haben ihre Zustimmung zum Onleihe-Verfahren gegeben.“
    Und die Verlage haben ja korrekterweise Muffensausen. Die wake up calls in der Branche verhallen ähnlich ungehört und die Vogelstraußtaktik ist genauso verbreitet – ein besonders ulkiges Beispiel die bezahlten Klein-Erna-Träumereien von Ranga Yogeshwar zum Thema: http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2012/01/20/regeln-fuer-digitalen-buchmarkt.htm

  2. Witzig die falsche Bildunterschrift bei FAZ online: „Ausleihen statt Onleihe“

  3. Die Frage ist nur, ob es dann noch onleihe heisst, ob es dann noch derselbe Anbieter ist und ob das Verfahren mittlerweile überhaupt nicht ein anderes ist. Dann kann es die ÖBibliotheken retten – vielleicht hat sich bis dahin auch der Grund geändert, warum Bibliotheken gerettet werden müssen.