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Bibliotheksabgabe bringt in Spanien kein Geld für Autoren ein

Aufgrund der wirtschaftlichen Probleme der Regionalregierungen ist in den vergangenen Jahren bei der Rechteverwertungsgesellschaft „Cedro“ kaum Geld für die Autoren eingegangen. Gerade einmal 80.745 € erbrachte die Bibliotheksabgabe im vergangenen Jahr 2011. Da die Verteilung der Mittel zu kostspielig wäre, werden die Gelder erst einmal angespart, in der Hoffnung, dass es irgendwann einmal soviel Geld geben wird, dass die Verteilung lohnt. Eigentlich wären die Regionalregierungen in der Pflicht, für die durch sie oder die Kommunen betriebenen öffentlichen Bibliotheken die Abgabe zu leisten.

Via levante-emv.com

Autor: OS

Stephan Orti von Havranek (Jahrgang 1958) sieht als Dokumentar er gelegentlich die Dinge anders ein Bibliothekar. Er versucht u. a. spanische Informationsquellen auszuwerten.

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