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Buchhändlersterben

Die gräßlichen Thalia-Buchhandlungen haben Probleme. Laut Artikel in der FTD kommen die Kunden ja auch wegen der guten Beratung zu Thalia. Allerdings wird das auch nicht so viel nützen, wenn sich eBooks (noch) stärker durchsetzen. Evtl. wird dann ja vermehrt Support für den „Thalia“-eBookreader OYO benötigt…

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

3 Kommentare

  1. Wieso sind Thalia-Buchhandlungen gräßlich? Kann ich so nicht nachvollziehen. Die Kölner Niederlassung am Neumarkt verfügt über sehr nettes, hilfsbereites und vor allem kompetente Personal, ich gehe wirklich gerne hin und werde immer gut beraten. Ja, ist eine Kette, aber diese Generalschelte ist ungerecht.

    • OK, ich finde Thalia gräßlich… Ist wohl auch Geschmackssache, aber ich kann mich nicht so recht anfreunden mit der Präsentation der Ware

  2. Nicht nur Thalia hat Probleme. Im Börsenblatt 11/2012 S. 16/17 gibt es eine Konjunkturumfrage um die Umsatzrückgänge der vergangenen Monate wieder zu kompensieren. Sehr interessant auch die Meinung der Graffschen Buchhandlung in Braunschweig, die gerade den Meitvertrag für 2.000 qm bis ins Jahr 2025 verlängert haben. Die Gefahr des Gemischtwarenkaufhauses ist latent vorhanden um die Fläche zu füllen. In Braunschweig macht man es mit Auswahl auch kleiner Verlage und fährt gut damit, andere wiederum platzieren vermehrt Spielzeug und andere Produkte. Wenn die ersten Buchhändler aussehen wie Tchibo, brauchen wir dann auch keine Buchpreisbindung mehr.