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Ein Euro-Jobber in der Bibliothek nicht mehr einsetzbar?

Änderung in der Sozialgesetzgebung führt zur Diskussion der Bezahlung von Betreuungspauschalen. In der Stadtbücherei Leonberg, so die Stuttgarter Zeitung, können ab April keine Ein-Euro-Jobber mehr zum Einbinden der Bücher eingesetzt werden. Die Agentur für Arbeit hingegen signalisiert, dass andere Finanzierungen möglich wären.

5 Kommentare

  1. Die sollen nicht heulen, sondern statt Zwangsarbeitern Angestellte für diese qualifizierte Tätigkeit einsetzen. Und die, die von der „schwierigen Betreuung“ von Langzeitarbeitslosen sprechen, sollen sich mal an die Nase packen, die dürfte vom Lügen schon reichlich gewachsen sein. Armselig, wie Sklaven generiert, abgewertet und dann die Pfründe verteidigt werden.

    Wer Bücher gebunden haben will, soll die Bücherbinder bezahlen! Wie wäre es, wenn man die Pressesprecherin der Stadt und die Bibliotheksangestellten alle auf einen Euro Stundenlohn runterstuft und gelegentlich grundlos und grundgesetzwidrig ihre Wohnungen durchsucht? Das fänden die doch sicher klasse…

  2. War ja klar, dass ein kritischer Kommentar in der Moderation hängen bleibt. Ihr seid die nächsten Eurojobber und dann esst ihr, was ihr den anderen eingeschenkt habt.

  3. Da oben steht der Kommentar doch….

    Das netbib log kann man in dieser Hinsicht nur loben.
    Ich habe hier noch nie erlebt, das irgendeiner meiner -Kommentare gelöscht wurde, nicht einmal die kritischen. Ganz im Gegensatz zu den Bibliotheken selbst, die alle sogar ihre Facebookseiten zensieren.

  4. @anonym: Gibt es da ein konkretes Ereignis? Welche Aussage wurde von welcher Bibliothek zensiert oder gelöscht?

  5. @CH: Viele, viele…

    Nur, wenn ich das hier ausbreiten würde, wäre ich ja nicht mehr anonym.