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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

geborgtes Internet

Eigentlich ist es eine Banalität und sollte gar nicht mehr erwähnt werden müssen: Daten auf sozialen Netzwerken müssen unter allen Umständen so behandelt werden, als könnten sie jederzeit verloren gehen. Denn sie können jederzeit verloren gehen.

das ist ein Auszug aus dem sehr lesenswerten Artikel von Sascha Lobo:  Soziale Netzwerke: Euer Internet ist nur geborgt, in dem er für die Nutzung von Weblogs plädiert. Nicht nur, dass „social Media“-Dienste über Nacht verschwinden können, auch die „Herrschaft“ über die eigenen Daten ist bei Weblogs natürlich wesentlich besser gegeben, sogar gehostetete Lösungen (WordPress.com, blogger usw.) erlauben den stressfreien Export und Weiterverarbeitung der Daten in anderen Systemen. Was mich z.B. ziemlich nervt, andere nicht zu stören scheint: Facebook-Einträge können immer noch nicht editiert werden, das mag ja im privaten Bereich nicht so tragisch sein, aber bei institutionellen Seiten kann das durchaus stören…

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

Ein Kommentar

  1. Wahre Worte, ich kenn sogar Bibliothekare, die über Nacht ein jahrelang bestehendes Infoangebot dicht machen. Und den Hauptnutzer erbarmungslos allein lassen.