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Twitterkommunikation #bibtag12: Werbebots am Werk

Eine schöne Sache, eine Konferenz per Twitter verfolgen zu können bzw. auf der Konferenz miteinander über die Inhalte kommunizieren zu können! Jedoch ist es wohl so, dass die hashtags der „trending topics“ sofort von Werbetreibenden aufs Korn genommen werden, die ihre Meute an bots (automatischen Programmen, die Inhalte von Fake-Accounts einstreuen) loslassen. Die Twitterwall zeigt jede Menge Einträge, die auf Werbeseiten verlinken. Wie erkennt man diese Fake-Einträge?

  • oft nur ein verkürzter Link und das Schlagwort #bibtag12
  • englischsprachig, im Inhalt nicht zum Thema
  • komische Benutzernamen

Muss man halt wieder filtern. Denn einen neuen hashtag ausmachen, brächte nur eine Zerstreuung der Kommunikation, außerdem hätte das neue Schlagwort bald auch diesen Effekt zu erleiden.

Ah, ich sehe gerade, dass Twitter seine eigene Suche einigermaßen sauber von diesen Machinationen hält. Vielleicht auch einfach das probieren! [Nachtrag: Auch nicht wirklich: Voreingestellt ist „Top“, also eine Auswahl. Wenn man mit „All“ alle Ergebnisse auswählt, dann hat man die Werbung wieder mit an Bord …] 🙁

2 Kommentare

  1. Pingback: Der Bibliothekartag 2012 in der Biblioblogosphäre | Bibliothekarisch.de

  2. Gute Idee von bibliothekarisch.de, nämlich eine Twitter-Liste mit echten Accounts zu erstellen, die dann spamfrei zu lesen ist. – In bester Manier des Web 2.0: Sich zu fragen, obs nicht anders geht, wenn es auf die gewohnte Art und Weise nicht möglich oder nicht gut ist! 🙂