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Zotero, citavi, Mendeley und andere

Die Übersicht bzw. der Vergleich verschiedener Literaturverwaltungsprogramme ist vonPetra Frommer und Dorothea Lemke aktualisiert worden:

Das Dokument bietet einen Überblick über die verschiedenen Funktionen, die Bedienung und Lizenz-/Preismodelle von Literaturverwaltungsprogrammen. Folgende Anwendungen werden betrachtet: Citavi, EndNote, EndNote Web, RefWorks, Zotero, Mendeley und JabRef.

Sehr nützlich und empfehlenswert!

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

9 Kommentare

  1. Ich frage mich nur, warum Bibliographix nicht ebenfalls untersucht wurde.

  2. Ich weiß nicht, warum sich das so nachhaltig festgesetzt hat, aber Zotero hat seit Version 3.0 Dubletten check&merge.

    Von der Systematik her finde ich es fragwürdig das Programme wie Citavi und Endnote mit 3 oder 4 Exportformate, die – bis auf das eigene Format – verlustreich sind – das gleiche „+“ für Datenbank Exportfunktionen erhalten wie etwas Zotero, das in ein gutes dutzend Formate exportiert, darunter auch nahezu verlustfreie und offene XML Formate wie MODS und Bibliontology RDF.
    Kommerzielle Produkte haben eine massives Interesse and Benutzer lock-in und wie wenig Wert bei Endnote, Citavi & co auf guten Export gelegt wird ist symptomatisch dafür.

  3. Und VideLibri! Warum vergisst nur immer jeder VideLibri?

    • weil videLibri keine Literaturverwaltung sondern eine „Bücherausleihverwaltung“ (so die Selbstbeschreibung) ist, also eine völlig andere, wenn auch durchaus komplementäre, Funktion hat.

      • Nah, die Literatur läuft nebenher (Digibib-import -> BibTeX-export).

        Wobei es mir sowieso schleierhaft ist, warum jemand Bücher zitieren möchte, die er nicht gelesen/ausgeliehen hat

        • soweit ich das sehen kann, kann videLibri nicht mit Zeitschriftenartikeln und anderen nicht-Buch Quellen umgehen und ist damit als allgemeine Literaturverwaltung ungeeignet. Es gibt z.B. keine Unterscheidung nach Medien-typ und Felder wie Jahrgang, Nummer, Seitenangabe, DOI etc. fehlen ebenso wie Import-Optionen für die gängigen Zeitschriftendatenbanken.

          Das ist nicht als Kritik an Deinem (?) Programm gemeint, das doch wohl auch nicht dafür gedacht/entwickelt ist, oder?

          • >kann videLibri nicht mit Zeitschriftenartikeln und anderen nicht-Buch Quellen umgehen

            Ein bisschen geht es schon. Einzelne Artikel vielleicht nicht, aber zumindest alle Sachen die man irgendwo separat ausleihen kann.

            >Es gibt z.B. keine Unterscheidung nach Medien-typ und Felder wie Jahrgang, Nummer, Seitenangabe, DOI etc.

            Ja, diese Eigenschaften fehlen wohl. (obwohl es „Jahr“ gibt)

            Es kann allerdings auch nur die Eigenschaften anzeigen, die in den Katalogen stehen, und die WebOPACs zeigen halt nur Autor/Titel an.
            Manche sogar nicht mal das.

            >ebenso wie Import-Optionen für die gängigen Zeitschriftendatenbanken.

            Die Idee war eine möglichst simple Webabfragesprache zu entwickeln und alles darauf aufzubauen, so dass in ein paar Minuten jeder jeden beliebigen WebOPAC oder Datenbank hinzufügen kann.
            Insofern unterstützt VideLibri sämtliche möglichen Datenbanken. (allerdings konnte man für die Suche immer nur immer ein Template gleichzeitig laden, habe ich jetzt aber geändert)

            >das doch wohl auch nicht dafür gedacht/entwickelt ist, oder?

            Nicht wirklich. Am Anfang sind mir eigentlich nur die „Säumnisgebühren“ zu hoch geworden…

  4. Pingback: Gelesen in Biblioblogs (29.KW’12) « Lesewolke

  5. Hallo,

    ich bin einer der Gründer von Docear, einer neuen Software zum Verwalten, Erstellen, und Entdecken von akademischer Literatur. Heute haben wir Docear 1.0 veröffentlicht, nach einer ca. 2 Jahre dauernden Betaphase. Wer interessiert an Referenzmanagement hat, für den könnte Docear sehr hilfreich sein. Die drei wichtigsten Features von Docear sind:

    1. Eine „Single-Section“ Benutzeroberfläche, die sich grundsätzlich von den bekannten Oberflächen z.B. bei Mendeley, Zotero, Endnote, etc. unterscheidet. Diese Oberfläche erlaubt es, Dokumente und Notizen (d.h. PDFs, Kommentare, Lesezeichen, oder hervorgehobenen Text) sehr übersichtlich zu verwalten – unserer Meinung nach deutlich übersichtlicher als bei anderen Programmen.

    2. Ein „Literature Suite“ Konzept, das es ermöglicht, direkt aus der Software heraus seine eigenen Paper, Bücher, Seminararbeiten, etc. zu entwerfen. Das Besondere ist, dass man dabei direkt auf seine PDFs und Notizen zugreifen kann.

    3. Ein Empfehlungsdienst für wissenschaftliche Paper. Die empfohlenen Paper sind auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten, und kostenlos im Volltext downloadbar.

    Außerdem ist Docear kostenlos, Open Source, und für Windows, Mac und Linux erhältlich. Mehr Infos gibt’s in unserem Blog, inklusive Erklärungen warum Docear soviel besser ist als Endnote & Co (zumindest unserer Meinung nach 🙂 http://www.docear.org/2013/10/17/docear-1-0-stable-a-new-video-new-manual-new-homepage-new-details-page/ . Wer nicht gerne liest, kann sich auch ein 6 Minuten langes Video auf unserer Homepage anschauen http://docear.org .

    Und auch wenn ihr nicht Docear nutzen wollt, ist vielleicht noch folgender Blogbeitrag interessant. Wir diskutieren dort was einen schlechten Referenzmanager ausmacht. Vielleicht hilft das dem ein oder anderen den für sich idealen Referenzmanager zu finden http://www.docear.org/2013/10/14/what-makes-a-really-really-bad-reference-manager/

    Insbesondere diejenigen die einen BibTeX basierten Referenzmanager nutzen, wie z.B. JabRef, möchte ich noch gerne auf unser Tool Docear4Word hinweisen. Das ist ein Add-On für MS-Word mit dem man in Word seine BibTeX basierten Referenzen einfügen und formatieren kann. Das heißt, ihr spezifiziert in Word, dass ihr Eintrag X aus JabRef zitieren möchtet, und Docear4Word fügt dann die Referenz und Bibliographie automatisch ein und formatiert sie. http://www.docear.org/software/add-ons/docear4word/overview/

    Viele Grüße
    Joeran