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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Berufsbild

Ersetze „Verlage“ durch „Bibliotheken“ und der Text passt immer noch…

[…] Aber diese Ermüdung wird dazu führen, dass die „Innovatoren“ der Branche den Rücken kehren – und damit ist auch nicht unbedingt der sogenannte „Nachwuchs“ gemeint, der mitunter diesselben Kulturbewahrerzüge zeigt wie die alten grauen Herren in vielen Führungsetagen. Der Verlust an Treibern, an Mutigen führt zwangsläufig zu einer weiteren Verbreitung der Sachbearbeitermentalität des „Das war schon immer so“. Dabei sollte alles, was in Verlagen sitzt und schätzungsweise zwischen 20 und 50 ist, massivst darüber nachdenken, wie denn der eigene Arbeitsplatz in einigen Jahren aussehen könnte. Aber auch hier ist die Realität das gelangweilte Blättern in Branchenmagazinen und das Sinnieren über den heutigen Einkaufszettel.

Das Zitat ist aus dem Blogpost von Steffen Meier, Mitarbeiter des Ulmer Verlag: Das Schlachten beginnt – das ängstliche Blöken der Verlage ist die Antwort.

Auch zum Thema AutorInnen-Verlage, Innovationen, eBooks und DRM: Steglitz fragt bei Petra van Cronenburg nach …

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar