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Werden Plagiate-Wikis par ordre de Mufti zum wissenschaftlichen Fehlverhalten erklärt?

Stefan Heßbrüggen hat eine Petition gegen den Beschluss der Hochschulrektorenkonferenz und der DFG gestartet, wonach „es akademischen ‚Whistleblowern‘ in Deutschland zukünftig verboten sein soll, die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit der interessierten Öffentlichkeit zu teilen und dass stattdessen die Ergebnisse einer universitätsinternen Untersuchung etwaigen wissenschaftlichen Fehlverhaltens abzuwarten sind“. Wissenschaftliches Fehlverhalten, das sich in Publikationen niederschlägt, muss öffentlich diskutiert werden dürfen!

5 Kommentare

  1. Dank für die Unterstützung! Gern darf auch auf Twitter noch ein wenig Werbung gemacht werden. 😉

  2. Kann man den Beschluss der HRK irgendwo nachlesen?
    Wie kommen die darauf, öffentliche Diskussionen über veröffentlichte Arbeiten untersagen zu können?

  3. Pingback: Petition: Kein Redeverbot für akademische ‘Whistleblower’ | Redaktionsblog