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Das Wissen den Barbaren geöffnet?

Die Rollen der „Hüter des traditionellen Wissens“ werde sich ändern, ist in dem Interview der Wirtschaftswoche David Weinberger zu lesen, der „Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung“ (gräßlicher deutscher Titel, besser engl. „Everything is miscellaneous“, 2007) verfasst hat und er hat weiterhin interessante Thesen und Gedanken zur Entwicklung des Internets und des Umgangs mit Wissen. Wissen beispielsweise entstehe in Netzwerken und werde nicht weiter eine Eliteangelegenheit sein. Und am Ende des Interviews gibt es eine gute Botschaft: In Zukunft werde man gelernt haben, Informationen zu ordnen, zu filtern und ihnen Sinn zu geben. – Wenn das wirklich eintritt, kann man auf Hüter des Wissens doch getrost verzichten, oder?
(Nebenbei gesprochen: Waren wir nicht eher in Sachen Erschließung und Vermittlung unterwegs? Dann kann uns das doch recht sein, wenn dieser Trend sich bestätigen sollte!)

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