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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

aufgegebene Bibliotheken

Unserem Dauertippgeber Prof.Dr. Max Ackermann verdanken wir den Hinweis auf die „Heartbreaking Photos“ der aufgegeben Mark Twain Branch Detroit Public Library auf flickr.

DesignTAXI.com schreibt dazu:

Painful for booklovers to look at, the set of images beautifully showcases the crackling paint, dusty books and decomposing interiors of a building that’s lost to time.

Autor: Edlef Stabenau

Ich bin Bibliothekar

11 Kommentare

  1. War ja unnötig der Hinweis, wenn man Archivalia liest

    http://archiv.twoday.net/stories/506932973/

    • Es liest aber nicht jeder bibliothekarisch Interessierte Archivalia, Herr Graf. Von daher ist der Hinweis hier nicht „unnötig“, sondern eine Erweiterung des Radius dieser traurigen Nachricht.

  2. Ich denke, Ihren Kommentar zu lesen, ist auch absolut unnötig.

  3. Das Kompliment gebe ich gerne zurück.

  4. Was lernt uns das? Böse Banker? Doofe Derivate? Schlecht gelenkte Demokratie? Shit happens? Schlechtes Management? Jaja, die Amis? Kann uns nicht passieren? Culture mort – très chic? Panta rhei? Alles hat ein Ende?

    ???

  5. Der kleine Prinz vergaß nie eine Frage, die er einmal gestellt hatte. Manchmal gibt es auch Antworten:

    1. „De facto sind viele deutsche Städte längst bankrott“

    2. Engels fordert weniger Leistungen für Kommunen</aA

  6. Nein, sie stammt angeblich vom Präsidenten des Bundesrechnungshofes und wurde nur via F.A.Z. zitiert vom „Neuen Kämmerer“. Die Zeitschrift / Website ist trotzdem interessant, weil sie eine relevante „Denke“ jenseits bibliothekarischer Binnenlogik sichtbar macht. Mit der bibliothekarischen Binnenlogik bekommt man diskursiv innerhalb der Innungs-Communities relativ schnell die Lufthoheit. Jenseits dieser Binnenlogik scheinen mir diese Bomberschwärme aber nur ein Mückensummen zu sein. Woran müssen wir uns messen? Am eigenen Hörempfinden?

    Bemerkenswert scheint mir die Aussage Dieter Engels, weil sie entgegengesetzt ist zum oft gehörten Lamento, die Kommunen trügen die Hauptlast der Bundesgesetze und müssten bezahlen, was sie nicht bestellt haben.

  7. Letzte Woche traf ich den kompletten Gemeinderat nach der Sitzung in einer Kneipe. Zwei Gemeinderatsmitglieder kannten die Bibliothek von innen… Mücken summen lauter

  8. Im Kneipen-Thesaurus von Speckgürtelbibliothekaren kommt der Begriff „konsolidierungsunwillige Kommunalpolitiker“ nicht vor. In diesem Beitrag schon. Interessant ist in diesem Zusammenhang folgende Schlussfolgerung zu einem Urteil des VG Gießen:

    „Vor dem Hintergrund dieses Urteils gewinnt das derzeit in der kommunalen Welt viel diskutierte Modell einer doppischen Schuldenbremse unter Kombination mit einem Generationenbeitrag in bedeutendem Umfang an zusätzlicher Attraktivität. … wenn die Kommunalpolitik z.B. aufgrund der Übernahme einer Vielzahl freiwilliger Leistungen keinen dauerhaften Haushaltsausgleich herbeiführt, greift in diesem Konzept der sog. Generationenbeitrag als eindeutige und restriktive Verhaltensvorgabe.“

    Vorgabe, Finanzautomatismus. Dann entscheidet mal schön, ihr Entscheider.