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Die „Startseite“ iGoogle wurde abgeschaltet

iGoogle war die Startpage von Google. So genannte Home- oder Startpages wurden vor ca. 10 Jahren von den großen Providern – MSN, Yahoo! und Google – erfunden, damit Nutzer möglichst flexible, personalisierbare, inhaltsreiche Seiten anlegen können, die sie als ihre „Startseite“ im Browser verwenden sollten. Ein „Honigtopf“ also, verlockend, um die Leute anzuziehen und klebrig, um sie nicht wieder loszulassen. Heute ist das Facebook …
Gleichwohl: die Funktionalität dieser Seiten war so gut, dass man sie gerne verwendete. Es kamen auch kleine Startups, die das nachprogrammierten, wie beispielsweise netvibes. iGoogle war sehr beliebt, weil einerseits die Integration mit anderen Google-Diensten gut lief, aber auch sehr gut angepaßt werden konnte. Manche machten sie zu ihrer Nachrichtenzentrale. Jedenfalls hat Google schon länger angekündigt, dass die Seite am 01.11.2013 schließt und so ist sie geschlossen. Alternativen?
Phil Bradley stellt deren 24 vor: Da müßte doch etwas zu finden sein? Ich habe gestern iGoogle-Portal angeschaut, das dem ursprünglichen iGoogle zu entsprechen scheint.
Wenn man so etwas für sich einrichtet, sollte man darauf achten:
– dass hinzufügen und abwählen leicht vonstatten geht
– dass Registerblätter einem helfen, die Informationsquellen zu gliedern
– dass es möglichst gut anpaßbar an die eigenen Zwecke ist. Dazu gehört, dass man einzelne Registerblätter gemeinsam nutzen kann und ggf. veröffentlichen kann, Web 2.0-Funktionalität, wenn man so will.

4 Kommentare

  1. Ich fand iGoogle eigentlich eher nervig. Solche „Startseiten“ habenmeiner Erfahrung nach zu lange Ladezeiten. Außerdem wollte Google die iGoogle-Seite immer als RSS-Reader etablieren.
    Gut, dass es das jetzt nicht mehr gibt!

  2. Versuchen iloggo – es ist einfach icon basierte Homepage, die funktioniert auch auf mobilen Browsern

  3. @flusskiesel: Ja, das war für manche der Charme, dass man RSS-Quellen und andere kombinieren konnte. Ich kenne etliche Kolleginnen/Kollegen, die sehr gern damit gearbeitet haben. Ich selbst hatte und habe netvibes in Gebrauch, die Ladezeiten sind ok, nur „hängt“ er ab und zu, seit ich meine umfangreiche RSS-Sammlung, die auf dem GoogleReader lag, dort aufgespielt habe. Ist aber alles im erträglichen Bereich.

    @Mark: Das ist, wenn mein flüchtiger Blick mich nicht täuscht, doch einfach eine bebilderte Bookmarksammlung. Das wäre mir von der Funktionalität her zu wenig.