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Raum der Stille

Ruhepunkt in einer umtriebigen Bibliothek. In der UB Tübingen ist jetzt ein Raum der Stille eingerichtet worden. Die Stuttgarter Zeitung berichtet.
Update: Das Uniradio hat einen Podcast zum Thema erstellt. (mp3, 7:30 min). Hier auch der einführende Begleittext.

6 Kommentare

  1. Eine sehr schöne und vor allem auch notwendige Idee. Sollte es viel mehr geben.

  2. Es gab Zeiten, da waren die Lesesäle der Bibliotheken alle „Räume der Stille“!

  3. … und dann entwickelten die Bibliothekare einen SchSch-Komplex und fanden die Stille kundenfeindlich und imagemäßig zu mausig. Als Herr K. mir sagte, er sei die Kneipenatmosphäre in der Bibliothek endgültig leid, wusste ich, dass wir überzogen hatten.

    Das ist wie mit der bibliothekarischen Kleiderordnung. Das sind Zyklen. Die Sau rennt nicht durch das Dorf, sie rennt im Kreis herum.

    Apropos Kneipenatmosphäre: In der Nachbarkneipe nebenan ist es übrigens ganz still. Da waren am Freitag um 0:45 Uhr fünfzehn Personen schweigend mit ihren Tablets und Handys beschäftigt.
    Ich war lange nicht mehr nachts in einer Kneipe und schon ein bisschen irritiert …

  4. eine Kollegin und ich wurden einmal von einer Benutzerin aufgefordert wurden, leiser zu sein 😉 es ist wohl im Interesse der BenutzerInnen, wenn sie in Ruhe arbeiten können, aber es hängt meiner Meinung nach halt auch vom Tonfall ab, in dem man Störenfriede darauf hinweist.

  5. Pingback: Gelesen in Biblioblogs (49.KW’13) | Lesewolke

  6. @librarymistress: Wozu der Hinweis auf einen möglicherweise unangemessenen Tonfall? Den gibt’s gewiss, doch darum geht es hier überhaupt nicht. Das scheint mir Ausdruck einer fatalen Neigung von Bibliotheksleuten zu sein, dass man selbst auch immer irgendetwas falsch gemacht haben muss.