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Deutsche Internetbibliothek hört zum Jahresende auf

Das ist auf der BuB-Webseite zu lesen. Und sie hört auf, weil sie eigentlich ein Erfolg war, wie der erste Abschnitt der Meldung erläutert:
„Das Projekt »Deutsche Internetbibliothek« (DIB) ist im Bereich der Öffentlichen Bibliotheken eines der wenigen Kooperationsmodelle, das bundesweit erfolgreich durchgeführt wurde. Die zehnjährige Erfolgsgeschichte der DIB hat gezeigt, dass Kooperation unter Öffentlichen Bibliotheken auch über enge Kommunalgrenzen hinweg möglich ist und dem Kunden so gemeinsam ein moderner Service geboten werden kann.“
Wir hatten das ja im Sommer schon diskutiert, dieser Absatz aber lässt mich spontan in den Ruf ausbrechen: „Vom deutschen Bibliothekswesen lernen, heißt siegen lernen!“ – Gewürdigt werden sollte auch nochmal die Begründung, die „technische Entwicklung“ sei so weit fortgeschritten, „dass ein durch Bibliotheken geprüfter und kommentierter Linkkatalog nicht mehr notwendig erscheint.“ Klingt so ähnlich wie bei Elsevier, das die wissenschaftliche Suchmaschine Scirus demnächst schließt, weil angeblich so viele Alternativen bestünden. Wir befinden uns also in bester Gesellschaft.

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