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Museen und Digitalisierung

Eine Museumsforscherin wird von der Frankfurter Rundschau zitiert, Bibliotheken seien bei der Digitalisierung weiter als Museen. Sie nennt her die Kooperation von Bibliotheken in Verbünden.
Konkret fordert sie ein zentrales Portal für Museumsobjekte. Hm, gibt es denn das BAM-Portal nicht mehr? Steht die Deutsche Digitale Bibliothek nicht mehr zur Verfügung?
Die Bibliotheken hatten es mit der Digitalisierung auch leichter, mit ihren 2D-Objekten, die sich plan auf die Scheibe legen lassen. Allerdings fängt doch jetzt das Potential der 3D-Digitalisierung für Museums-Artefakte erst an, wenn man die Datei ins Portal stellt und die Nutzer/innen sich dann die Objekte ausdrucken können – eventuell mit Hilfe der 3D-Drucker in Bibliotheken?! Dann kann sich jede/r das Vogelhöhlen-Wildpferd oder die Figur von Rodin sich ausdrucken, die sie/er beim letzten Paris-Besuch im Museum gesehen hat. Allerdings steht zu befürchten, dass auch in diesem Sektor dann wieder Copyfraud um sich greift, wie der Kollege kg immer wieder anmahnt. Rodin ist schon lange tot und die Figuren sind gemeinfrei? Nein, die gehören doch dem Museum, oder? 😉

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