netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Menetekel?

Sicher nicht! Das Video ist soo nett und beginnt doch mit dem Motto „freedom to explore“!

Amazon’s Kindle Unlimited, der Buchreport beschreibt, was das bedeutet. Tim Spalding (von Library Thing) meint:

6 Kommentare

  1. Ich verstehe nicht, wo die Meldung ist. Auf dem Bibliothekartag in Berlin wurde genau das Szenario angekündigt. Das war 2011. Wird ja auch Zeit, dass es sich endlich flächendeckend verbreitet. Schließlich ignorieren ja die deutschen Bibliotheken die Kindle Besitzer als Nutzer – ist ja auch nur eine alberne Minderheit von ca 45% (Tendenz steigend)

  2. Die Meldung ist für mich folgender Satz, versteckt hinter dem Link zum Buchreport-Artikel:

    „Laut GigaOm erhalten die Verlage, ähnlich wie bei Scribd und Oyster, in der Regel den kompletten Verkaufspreis abzüglich Handelsrabatt, sobald der Nutzer einen bestimmten Prozentsatz eines Buches gelesen hat – statt einer seitenweisen Vergütung wie bei Skoobe. “

    Den kompletten Verkaufspreis???

    Erinnern Sie sich noch an den Heiligen Gral der „Operationalisieren-Sie-das-mal-Bibliothekswissenschaft“, die Medieneinheit? Jetzt haben wir keine Medieneinheit, sondern „einen bestimmten Prozentsatz“, der in Wirklichkeit eher unbestimmt ist, was dieses Geschäftsmodell, nun ja, sehr elastisch macht.

    Die Konnotation Ihres Kommentars „Alle wach, ihr Schlafmützen?“ weise ich jetzt mal zurück mit mit dem Argument, dass das bibliothekarische Narrativ der Selbstwirksamkeit (Managment und Lobbying) mit „Struktur und Funktion“ von Amazon nicht konkurrieren kann. So elastisch wie diese Geschäftsmodelle können bibliothekarische Geschäftsmodelle von vornherein gar nicht sein, wobei die Fragen des Informations- und Kompetenzvorsprungs mal ausgeklammert seien.

    Amazon spielt in einer anderen Liga und die externen Veränderungen unterliegen nicht bibliothekarischer Einflussnahme. So einfach ist das. Oder auch nicht. Denn: „Wer den Hasen laufen sieht, der wird sich wundern, wieviele Haken der noch schlägt“. Das ist natürlich kein Argument. Westfälische Glückskekse lassen sich nicht operationalisieren, die sind stur.

  3. Es gibt „bibliothekarische Geschäftsmodelle“? Echt?

  4. Utzen wir nicht herum, reden wir über Geschäfte: 100%. Wer bietet mehr?

  5. Mit Buchwerten.