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Ein Verkaufsbutton bei der Onleihe?

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Stellen Sie sich eine Stadtbücherei vor: Wenn ein Buch ausgeliehen wird, kommt eine örtliche Buchhandlung und stellt einen Stellvertreter ein, auf dem dafür geworben wird, doch das Buch zu kaufen, anstatt zu warten, bis es wieder im Regal auftaucht. Vielleicht gibt es auf diesem Stellvertreter auch noch einen Aufkleber, die in grellen Farben zeigen, wie oft das Buch bereits vorbestellt ist, um einen größeren Kaufanreiz zu setzen. Das wäre gut für die Bibliothek, denn sie bekäme eine Provision, falls die Leser/die Leserin das Buch kauft. Und daran ist ja auch nichts schief, es wird ja niemand gezwungen zu kaufen, der Kunde ist König und hat Entscheidungsfreiheit. Vielleicht bietet ein Bibliotheksdienstleister schon einmal entsprechende Stellvertreter an?
Im elektronischen Bereich ist das bei einem Bibliotheksdienstleister, bei der Onleihe, ist das so. Zunächst erst einmal fakultativ: Wenn ein Buch ausgeliehen ist, gibt es einen Button, der auf eine Kaufmöglichkeit hinweist vgl. Homepage der Onleihe. Einige große Bibliotheken kooperieren bereits in einer Pilotphase.
Ob die Bibliotheken hier nicht die Gewinner sind? – Schließlich könnten sie doch verschiedene Buchhandlungen und Lieferanten gegeneinander ausspielen und den Button dessen nehmen, der die meiste Provision springen lässt. Wie, das geht nicht? Warum denn nicht? [Keine ernst gemeinte Frage, ich bin nur ironisch]

8 Kommentare

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  5. Warum werden die Kommentar nicht mehr in einer Vorschau angeboten?

  6. netbib passt sich dem Trend an und stellt auch eine Funktion nach der anderen stillschweigend ein. Nein, Spaß beiseite: Etliche PlugIns laufen nicht mehr so, wie es sollte und es wird demnächst irgendwann danach geschaut.

  7. Vielen Dank für die technische Betreuung.
    Ich weiß, was das immer für eine Arbeit ist.

  8. Da hier nicht kommentiert wird, der Hinweis, dass bei den beiden oben zuerst aufgeführten Kommentaren bzw. Pingbacks rege diskutiert wird.