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Die Bibliothek als devianter Ort

Die „Bibliothek als Ort“ wird als Motto für die neue Nachfrage der Bibliotheksräumlichkeiten bemüht, über die man sich freut, da es dem Bedeutungs- und Funktionsverlust der Bibliothek entgegenwirkt. Gleichwohl ist nicht jede Nutzung sozial akzeptiert, sei es, dass Bänke vor der Bibliothek Anwohnern nicht gefällt, da es eine Lärmbelästigung darstellen könnte – wie im Beispiel der Humboldt-Bibliothek in Berlin-Reinickendorf [via Berliner Woche] oder sei es, dass vielerlei vorkommt, was viele beeinträchtigt, beispielsweise in Berlin-Neukölln:

„(…) Sex auf der Toilette, Brandstiftung, Beleidigungen und unflätiges Benehmen lassen die Neuköllner Helene-Nathan-Bibliothek zu einem schwer erträglichen Ort werden.“

[via Der Tagesspiegel] – Soziale Bibliotheksarbeit – auch am eigenen Ort notwendig …

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