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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Sachliche Beiträge von Expertinnen/Experten durch Googeln entkräftet

Da die Thesen des populären Hirnforschers Manfred Spitzer auch von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren breit rezipiert werden, hier der Hinweis auf den kritischen Beitrag von Joachim Wedekind, einem früheren Mitarbeiter des Leibinz-Instituts für Wissensmedien (IWM) Tübingen.

Ein Kommentar

  1. Mir ist kein einziger Fall bekannt, in dem Kindern oder Jugendlichen der Computer- oder Handygebrauch mit Veweis auf die Theorien Spitzers verboten worden ist. Die Marktdurchdringung liegt von der Grundschule bis in die Oberstufe zwischen 50% und 95%, an den Hauptschulen ist sie am höchsten. Die berüchtigten Telefonketten für die Benachrichtigung von Stundenausfall existieren kaum noch, die Nutzung von WhatsApp wird von Klassenlehrern und Elternbeiräten einfach vorausgesetzt, Diskussionen darüber gibt es nicht. Daraus schließe ich, ohne zu googeln: Impact Spitzer = 0,000000001. Ein Feuilleton-Phänomen.

    Die Diskussion ÜBER Spitzer scheint mir doch eher Ausdruck einer Kränkung zu sein als Ausdruck einer wissenschaftlichen Distanziertheit. Wer bellt da noch mal?

    Dass man Experten durch „Googeln“ entkräften kann, war allerdings zu befürchten.