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Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

In 5-10 Jahren wird es wieder in die Tonne geklopft

Tolle Sache, erinnerte man sich nicht an Scirus, die wissenschaftliche Suchmaschine, die jahrelang von Elsevier unterhalten und dann abgestellt wurde:

„(…) the most comprehensive scientific research tool on the web. With over 545 million scientific items indexed at last count, it allows researchers to search for not only journal content but also scientists‘ homepages, courseware, pre-print server material, patents and institutional repository and website information.“

So lautete es damals dort. Das ist dasselbe wie OpenlyJake von OCLC, „the first Open Source OpenURL Link-Server“ [Archive.org], das tolle Tool, mit dem man nachsehen konnte, in welchen Datenbanken eine spezifische Zeitschrift vorhanden war. Aber wahrscheinlich war es die bessere Maßnahme, die Kür zu pflegen und Weltkongresse und dergleichen zu sponsern, anstatt die Pflicht täglichen Gebrauchswerts aufrecht zu erhalten. Das Fußvolk darf dann wieder die Links aus den Tutorials kratzen.

In diesem Sinne: Danke, Elsevier, dass Du mal wieder ein Marketinginstrument ersonnen hast, das uns die Illusion gibt, wir zögen am selben Strick!

P.S. Wie gern sänge ich doch das Lied von den nachhaltigen öffentlichen Investitionen. Es geht leider nicht!

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