netbib weblog

Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

27.5.2018
von jplie
Kommentare deaktiviert für Der sinkende Buchanteil im Wissenschaftlichen Bibliothekswesen

Der sinkende Buchanteil im Wissenschaftlichen Bibliothekswesen

Fritz B. Simon zum sinkenden Buchanteil im Bereich der Geisteswissenschaften, er verweist dabei auf einen entsprechenden Artikel in der F.A.Z. Wenn man jetzt bedenkt, dass Zeitschriften immer mehr als E-Journals erscheinen und Bücher unwichtiger werden, was bedeutet das für Biblitoheken mit den entsprechenden Beständen? Downsizing (s. Abschnitt „Management“)

24.5.2018
von jplie
Kommentare deaktiviert für It’s time for us to say farewell… hier: Wikispaces

It’s time for us to say farewell… hier: Wikispaces

Gerade beim Lesen eines Lexikons über Schulbibliotheken von Basedow1764 (wer erinnert sich noch an dieses Blog?) fällt mir ein Banner auf: It’s time for us to say farewell… Regretfully, we’ve made the tough decision to close Wikispaces. Find out why, and what will happen. Wieder ein Anbieter für Wikis weniger …

23.5.2018
von jplie
3 Kommentare

Hintergrund zur Audio-Suchmaschine „Spaactor“

In der „Gründerszene“ wird ein Interview mit den Gründern der Spezialsuchmaschine Spaactor geführt, das das Geschäftsmodell und die Funktionalität behandelt. Bis jetzt funktioniert die Suchmaschine Spaactor nur mit deutschen Suchwörtern – und bei Dialekten nicht so gut, es ist geplant, Englisch, Spanisch, Französisch und Arabisch in das Angebot mit aufzunehmen.

21.5.2018
von jplie
Kommentare deaktiviert für Vortrag „Dörfi, söli, muesi?“ von Eva-Christina Edinger im Kolloquium der ETHZ-Bibliothek

Vortrag „Dörfi, söli, muesi?“ von Eva-Christina Edinger im Kolloquium der ETHZ-Bibliothek

Es geht um widersprüchliche Environment-Behavior-Settings in Bibliotheken und dauert rund eine Stunde.

19.5.2018
von jplie
Kommentare deaktiviert für Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Ich habe den Tweet, auf den sich Hamster bezieht, gleich drunter mit aufgeführt. Es geht um die DSGVO und um Social Media:

Wenn man es vom beruflichen Wissensmanagement her betrachtet, vollzieht sich gerade eine umfangreiche Vernichtung von Wissen. Beispielsweise, wenn man die Diskussion mitbekommen hat, die auf forumOEB-L in den letzten Tagen stattgefunden hat, nachdem das hbz mitgeteilt hat, dass es bei seinen Mailinglisten die kompletten Archive weglöscht. Oder vorhin las ich, dass es schon schwierig sei, Visitenkarten auszugeben, weil der Entgegennehmende dann informieren muss, wenn er die Daten in ein maschinenlesbares und -verarbeitbares Format überführen will. Irgendwie haben wir allmählich hier amerikanische Verhältnisse, dass implizit gegebenen Einverständnisse nicht gelten und expliziter Aufwand betrieben werden muss für Selbstverständliches.

Wo informieren Sie sich denn, wenn Sie Informationen zur DSGVO suchen? Man könnte auch einmal wieder Social Bookmarking einsetzen und den entsprechenden Tag in diigo aufrufen.

16.5.2018
von jplie
Kommentare deaktiviert für Konkurrenz für den Citavi Picker: Zoterobib

Konkurrenz für den Citavi Picker: Zoterobib

Zotero bietet die Zoterobib an, das ganz anders funktioniert als Citavi Picker: Es ist ein Tool, das man für sich benutzen kann, das aus den verschiedensten Quellen gespeist werden kann und das die aufgenommenen Literaturangaben in äußerst unterschiedlichen Zitationsstilen darstellen kann, die man als Literaturverzeichnis in Dokumente einsetzen kann. Vielseitig einsetzbar, ein Instrument, das bestimmt Verbreitung finden wird! (Hier auch der Eintrag der digithek zum Tool)

14.5.2018
von jplie
Kommentare deaktiviert für Hobsy-Webinar: Open Access bei Büchern

Hobsy-Webinar: Open Access bei Büchern

Eine sehr schöne Idee, die Quellen von OA-Büchern einmal zu behandeln und dies als Webinar anzubieten!

„Am 16.5. von 10.00 – 10.30 Uhr präsentieren Dr. Ulrike Kändler und Dr. Stefan Schmeja den Vortrag, der beim Hobsy-Workshop im Dezember ausfallen musste, als Webinar“

Weitere Informationen beim Blog „Bibliotheken in Hannover“.

9.5.2018
von jplie
2 Kommentare

Open Access-Bibliothekszeitschriften samt Suche

Die ZBW-Mediatalk-Seite auf Facebook weist mittelbar auf das Verzeichnis der Central Library, Krishna Kanta Handiqui State Open University, Patgaon, Rani, Guwahati – 781017, Assam (India) hin, das eine Linkliste englischsprachiger OA-Journals bietet sowie eine CSE-Suchmaschine, mit deren Hilfe man in diesen Zeitschriften suchen kann. Sehr schön, zumal man auch eine Ebene höher gehen kann und dort noch sehr viel mehr Fachgebiete findet, die man entweder insgesamt oder spezifisch im jeweiligen Fachgebiet durchsuchen kann.

27.4.2018
von jplie
Kommentare deaktiviert für „Der Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung lebt vom Engagement seiner Community“

„Der Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung lebt vom Engagement seiner Community“

Über den Service können Wissenschaftler internationale Publikationen bestellen, die sie für ihre Forschung benötigen

INTERVIEW mit Dr. Julia Kreusch, Koordinatorin des Fachinformationsdienstes (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung beim DIPF, über die neuen Angebote des Fachinformationsdienstes im Fachportal Pädagogik für die Fachcommunity. Für sie sind die Mehrwerte des FID offensichtlich: Der Buchbestelldienst direkt auf den Schreibtisch, die Möglichkeit internationale Zeitschriften zum Erwerb oder zur Lizenzierung vorzuschlagen und, nicht zuletzt, die beträchtlichen Vorteile elektronischer Ressourcen für die Forschungsarbeit.

Warum hat die DFG das System der Sondersammelgebiete durch die Fachinformationsdienste ersetzt?

Als die DFG das System der Sondersammelgebiete (SSG) 2011 evaluieren ließ, zeigte sich, dass das Prinzip der vorsorgenden Erwerbung von überwiegend gedruckter Fachliteratur vielfach nicht mehr zeitgemäß war. In den SSG-Bibliotheken wurden die ausländischen Publikationen einer Fachdisziplin zwar möglichst vollständig erworben und magaziniert, letztlich wurde aber nur ein kleiner Teil dieser speziellen Fachliteratur genutzt: Das Angebot sollte also stärker an den konkreten Bedarfen der Fachcommunity ausgerichtet und es sollte digitaler werden.

Bedarfsorientierung statt vorsorgende Erwerbung.

Für die Bibliotheken war das Ende des immerhin über 60 Jahre lang bestehenden Systems ein tiefer Einschnitt, denn im neuen Programm der Fachinformationsdienste orientiert man sich am Bedarf des einzelnen Wissenschaftlers. Für die Bibliotheken hat das nicht nur den Verlust der Kontrolle über die Anschaffungen zur Folge, sondern auch organisatorische und finanzielle Konsequenzen. Weiterlesen →

26.4.2018
von jplie
1 Kommentar

Freihand ade!

Die Universität Zürich möchte ihre Fachbiblitoheken zusammenziehen (hier im Tages-Anzeiger oder auch hier in der NZZ und hier in der Süddeutschen behandelt) und 2025 oder später sollen von jetzt 80 Bibliotheken nur noch 20 übrig bleiben und der Rest dann in einem Magazin einer neu zu bauenden Großbibliothek verschwinden. Nett sind ja mal wieder die Metaphern, mit denen gearbeitet wird: eine „Revolution“ soll sich hier vollziehen, das Vorgehen sei alternativlos, sonst wäre man auf der Seite der Verlierer. Geht es vielleicht auch mal, das in kleinerer Münze zu verhandeln? Klar besteht der Bedarf nach zusätzlichem Lernraum. Aber man zahlt auch dafür, sowohl die Süddeutsche als auch ein Beitrag in ze.tt thematisieren das mit dem Wort des „Stöberns“: Sind die Bestände einmal magaziniert, stolpert niemand mehr bei der Durchsicht der Regale und Systematikgruppen über ähnlich gelagerte Literatur. Vorbei die Serendipity, das Entdecken von Ähnlichem, Gleichgelagerten! Auch Recommender-Systeme sind da leider nicht so leistungsfähig. – Nun, wahrscheinlich läßt sich dies ohne Weiteres durch einen Blick in die Ausleihstatistik widerlegen: Bibliotheksbestände werden immer weniger genutzt, was sich in den Zahlen ablesen läßt. Also kann man sie ohne weiteres im Magazin verschwinden lassen. Zehn Jahre später fährt der Bestand an die Wand, dann kann man wieder die Ausleihstatistik bemühen und einen Gutteil des Bestandes als obsolet entsorgen. Von der Serendipity über das Verschließen hin zum ausgesonderten Bestand. Ich erinnere mich gerade nicht, wer die These aufgestellt hatte, dass mit solchen magazinierten Beständen die Thekenbibliothek fröhliche Urständ‘ feiere. Vielleicht war es Konrad Heyde. Jedenfalls hat das Argument einiges für sich. Vielleicht sollte man das nicht „Revolution“ nennen, sondern „Theken-Revolution“? 😉

26.4.2018
von jplie
Kommentare deaktiviert für Leistungsschutzrecht, hier mal auf europäischer Ebene

Leistungsschutzrecht, hier mal auf europäischer Ebene

Wenn es in Deutschland einmal in Sachen Urheberrecht relativ ruhig ist, baggert es auf der europäischen Ebene. Nachdem Zeitungsverleger national nicht weitergekommen sind (obwohl: Wie sie die Nutzung von Presseerzeugnissen in Schulen einschränkten, war schon hohe Kunst! vgl. im „Leitfaden“ auf S. 56f.), versuchen sie es jetzt auf der europäischen Ebene. Dagegen regt sich Wiederstand, es existiert gerade ein Offener Brief gegen diese Initiative:

Da kann man nur hoffen, dass das etwas nützt!

23.4.2018
von jplie
Kommentare deaktiviert für Märchenstunde mit Elsevier

Märchenstunde mit Elsevier

… ich dachte, während ich diese Zusammenstellung vornahm, an Scirus, die einst von Elsevier betriebene Wissenschaftssuchmaschine, die vor einigen Jahren einfach abgeschaltet wurde. So sehr dient Elsevier seinen Kunden …

23.4.2018
von jplie
1 Kommentar

Volltextsuche Jurn ist nicht erreichbar

Update: Es wird wieder eingerichtet. 

Jurn wurde von David Haden gegründet und entwickelt: Die Google CSE-Engine als Hochkultur! Aber vielleicht von Anfang an: Google Custom Search Engines, kurz: CSE, bieten die Möglichkeit, dass man sich seine eigene Suchmaschine einrichtet. Man gibt die entsprechenden URLs ein und dann hat man eine selbst erstellte Suchmaschine. David Haden nun fing an, die Homepages von Open Access-Zeitschriften einzugeben, zuerst in den Themengebieten Arts & Humanities, dann auch Social Science, zuletzt auch Medizin und Sciences. So konnte man in den entsprechenden Zeitschriften eine Volltextsuche per Stichwort durchführen. Schön war auch, dass er aus seinen vielfältigen Quellen einen Index erstellt hatte. Und dass er letzthin mit Graft eine Repositoriensuche aufgesetzt hatte, die eine schöne Ergänzung zu BASE bot.
Jedenfalls: Wenn man versucht http://jurn.org/ zu laden, kommt nur eine Fehlermeldung …
Ohne den Fleiß von David Haden wird die Volltextsuche um ein ganzes Stück ärmer sein, denn es gibt kaum vergleichbare Alternativen, wie man auf Similarsearch sieht.